Nilan Wärmepumpe im Test

Der Hersteller von Lüftungs- und Wärmepumpentechnik erhält Passivhauszertifizierung – damit erhält er ein internationales anerkanntes Zertifikat.


Nilan entwickelt und produziert energiefreundliche Wärme- und Lüftungspumpenlösungen von höchster Qualität. Diese sollen für gesundes Raumklima und niedrigen Energieverbrauch sorgen und schonen damit die Umwelt. Seit 1974 ist Nilan nahezu in ganz Europa vertreten. Nilan A/S erhielt vom deutschen Passivhaus Institut im November 2010 die internationale Passivhaus Zertifizierung, die dazu noch anerkannt ist. Dieses wurde an die VP18 Compakt-Anlage vergeben, welche eine von drei Compakt-Anlage weltweit ist.

Kombinierte Technik für Zuglufterwärmung, Wärmerückgewinnung, Wasseraufbereitung und Kühlung
Die Nilan Wärmepumpe kombiniert die Techniken passiver und aktiver Wärmerückgewinnung, Zuglufterwärmung, Wasseraufbereitung sowie eine Kühlung von Geräten. Durch einen hohen COP, das ist der Wirkungsgrad der Anlage, zeichnet sich diese Wärmepumpe aus.

Erstmalig wurde die Nilan Wärmepumpe 2006 auf dem Markt vorgestellt und erfüllt seither die Anforderungen des Passivhaus Institutes (PHI). Es ist das Ziel dieser Wärmepumpe, mit Hilfe einer Lüftungsanlage Wärme aus der Wohnung zurückzugewinnen. Somit lassen sich die Heizbedarfskosten auf ein Minimum reduzieren. Ein gesünderes Raumklima wird erzeugt und die Umweltbelastung gemindert.

Zu installieren ist die Lüftungsanlage einfach. Durch die Ventile und ein Kanalsystem strömt frische und gefilterte vorgewärmte Außenluft in die Räume. Verbrauchte und feuchte Luft wird aufgesaugt. Durch Fernsteuerung, die ein Display enthält, ist eine einfache Bedienung möglich. Dadurch wird die Wohnung bei ungeöffneten Fenstern Tag sowie Nacht belüftet. Die Zulufttemperatur ist bei der Nilan Wärmepumpe höher als die sogenannte Raumlufttemperatur. Dadurch wird teure Energie eingespart.

Reale Einsparungen durch die Nilan Wärmepumpe
Die Wärmepumpe heizt durch Nutzung von Wärme und dem Einsatz eines geringen Anteils Antriebsenergie. Sie entnimmt der Luft die Sonnenwärme die gespeichert wurde und leitet diese an die Brauchwasserzubereitung und die Heizung weiter. Um das Haus kühlen zu können, wird das Gerät auf Kältebetrieb umgeschaltet. Zusätzlich erwärmt sie mit dem Lüftungszentralgerät VP 18 das Brauchwasser. Die Durchschnittsaußentemperatur liegt in der Heizsaison bei ungefähr plus vier Grad Celsius. Die Zulufttemperatur bei der Nilan Wärmepumpe liegt daher bei ungefähr 46 Grad Celsius. Das bedeutet, für jede Kilowattstunde Antriebsenergie, erhält man bis zu 4,4 Kilowattstunden Wärmeenergie. Also wird in der Übergangszeit die zusätzliche Wärmeenergie nicht mehr erforderlich. Die Heizung bleibt aus. Nicht nur Energie, sondern auch Kosten werden eingespart.