Nonverbale Kommunikation funktioniert unter guten Freunden

Nonverbale Kommunikation braucht keine Worte, sondern Gesten oder Blicke, die einem Vertrauten vieles sagen können.


Nonverbale Kommunikation mit den besten Freunden geschieht ständig und überall. Wer kennt das nicht: Man sitzt im Café und eine unvorhergesehenes Panne geschieht am Nachbartisch. Laut zu lachen wäre unhöflich, einen falschen Satz zu sagen wäre unpassend und dennoch möchte man sich sofort mit seinem Gegenüber austauschen. Was tun? Man schaut sich in die Augen und alles ist gesagt. Ein kurzes Zucken mit dem Mundwinkel, vergrößerte Augen oder ein kurzes Kratzen am Kopf. Freunde verstehen sich ohne Worte durch nonverbale Kommunikation!

Die älteste Form der Kommunikation
Noch lange vor der verbalen Kommunikation hat sich der Mensch nur mit Mimik und Gestik verständigt. Die nonverbale Kommunikation schafft es eine Aussage zu machen ohne den Einsatz von Worten oder Handzeichen. So vermitteln zum Beispiel verschränkte Arme eine Abwehrhaltung, zusammengezogene Stirnfalten melden Misstrauen oder Zweifeln und nach oben zeigende Handflächen weisen die Person als offenen Menschen aus. Dies sind natürlich nur die bekanntesten Zeichen der stillen Kommunikation, die jeder Mensch fähig ist zu deuten. Nonverbale Kommunikation verleiht die Fähigkeit Gefahr zu deuten oder einen ersten Eindruck zu erhalten, wenn man im Alltag unterwegs ist oder in eine neue Gruppe Eintritt. Die nonverbale Kommunikation macht es möglich die zwischenmenschliche Beziehung besser einzuschätzen. Natürlich unterstreicht nonverbale Kommunikation gleichzeitig Worte und Gedanken.

Nonverbale Kommunikation im besten Freundeskreis
Im Gegensatz zum Alltag spielt sich die nonverbale Kommunikation im Freundeskreis auf einer höheren Ebene ab. Wer sich lang genug kennt, weiß oft schon bei den kleinsten Anzeichen wie der beste Freund tickt oder was die beste Freundin gerade denkt. Worte sind dabei unnötig. Durch lange Freundschaft und Erfahrungen haben sich Erfahrungsschätze angesammelt oder verbindende Erlebnisse ergeben, die auf diesen Kenntnissen resultieren. Erlebt man eine Situation bewußt zusammen und Jahre später etwas ähnliches, so reicht ein kurzer Blick und die Aussagen sind deutlich. So definiert die nonverbale Kommunikation unter Freunden auch das Siegel der Freundschaft. Wer nonverbale Kommunikation beherrscht, wird in seinem Freundeskreis gewisse Reaktionen und Handlungen vorausahnen können. Eine stille Freundin, der ausweichende Blick eines Freundes oder das fehlende Lächeln suggerieren klare Probleme. Nonverbale Kommunikation ist dennoch am schönsten, wenn lustige Momente geschehen und der einfache Blick erfolgt und man im Inneren herzlich lachen kann. Auch ganz ohne Worte.