Notfallkoffer: Das muss hinein

In jeden Haushalt gehört ein Notfallkoffer, der die wichtigsten Erste-Hilfe-Accessoires wie Pflaster oder Verbandmaterial beinhaltet.


Ein Notfallkoffer darf im Haushalt, im Büro und in einer Werkstatt auf keinen Fall fehlen. Darin befinden sich Erste-Hilfe-Accessoires, die für die Erstversorgung unumgänglich sind. Erste-Hilfe- Sets gibt es fertig zu kaufen. Man muss den Inhalt nicht einzeln zusammenstellen.

Den Notfallkoffer selber befüllen
Möchte man den Koffer selber ausstatten, darf die folgende Erste Hilfe Grundausstattung nicht fehlen. Ganz wichtig sind Mullbinden DIN 61631-MB-8 8 x 400 cm, Heftpflaster DIN 13019-A 5 x 2,5 cm, eine Rettungsdecke, eine Schere DIN 58279-A 145, ein Verbandtuch DIN 13152-A 600 x 800 cm, Einweghandschuhe DIN EN 455, Wundschnellverbände DIN 13019-E 10 x 6 cm, Verbandpäckchen DIN 13151 M und G, zwei Dreieckstücher DIN 13168, Kompressen 100 x 100 mm, Fixierbinden DIN 61634-FB-8, eine Pinzette und Desinfektionsmittel. Die Mengenvorgabe muss nicht zwingend eingehalten werden. Sie wird aber von Experten empfohlen.

Ein Defibrillator im kann Leben retten
Ein Defibrilator gehört zwar nicht zur Grundausstattung, trotzdem sollte man sich eine Anschaffung überlegen. Ein Defibrillator kann im Notfall Leben retten. Plötzliche Herztode finden oft in den eigenen Wänden statt. Bis der Notarzt eintrifft, kann man den Patienten mit einem Defibrillator am Leben erhalten. Geräte sind ab circa 600 Euro erhältlich.

Schmerzpillen und Wundcremes gehören auch dazu
In den Notfallkoffer sollte man nicht nur Dinge geben, die man in lebensbedrohlichen Situationen benötigt. Es macht auch Sinn, Medikamente und Schmerzmittel darin unterzubringen. Fast jeder Mensch hatte bereits Zahnschmerzen. Diese treten meisten dann auf, wenn der eigene Zahnarzt nicht erreichbar ist. Deswegen sollte man unbedingt schmerzlindernde Medikamente zu Hause haben. Diese bekommt man direkt in der Apotheke. Aspirin zum Beispiel, hilft nicht nur bei Zahnschmerzen, sondern auch bei Fieber, bei Kopfschmerzen und anderen kleinen Krankheiten. Neben Medikamenten zum Einnehmen darf man auch ein paar Salben in den Notfallkoffer packen.

Den Koffer nach den eigenen Bedürfnissen befüllen
Einen Notfallkoffer gestaltet man am besten nach den eigenen Bedürfnissen. Krankheiten, die immer wiederkehren, sollte man schnell behandeln können. Wichtig ist, dass der Notfallkoffer gut verstaut wird, sodass kleine Kinder diesen nicht erreichen können. Ein Notfallkoffer macht nur dann Sinn, wenn er im Notfall wirklich einsatzfähig ist. Deswegen sollte man mindestens einmal im Jahr das Ablaufdatum der Produkte überprüfen und gegebenenfalls gegen neue ersetzen.