Ökologische Schultüte - gefüllt mit wirklich guten Sachen

In der Schultüte zur Einschulung finden sich allerhand schöne Dinge. Besser ist, auch hier auf Umweltverträglichkeit und Gesundheit zu achten. Dies bietet die ökologische Schultüte.


ABC-Schützen freuen sich besonders auf ihre Einschulung. Denn ein neue aufregende Zeit beginnt, neue Freunde warten und es gibt spannendes zu erleben. Die Einschulungszeremonie an sich hat einen treuen Begleiter: die Schultüte. Früher auch Zuckertüte genannt, war sie damals mit allerhand süßen Naschereien gefüllt. Das ist heute immer noch der Fall, aber auch andere Dinge sind in der Schultüte versteckt. So finden sich viel Schulzubehör für den Sprössling, sowie Plüschtiere, kleine Spiele oder die erste Armbanduhr.

Nachhaltigkeit währt am längsten
Gut für ihr Kind ist es allemal, die Schultüte nicht nur mit Naschereien zu füllen, denn zu viel Zucker schadet den Zähnen. Aber auch der Umwelt können Sie etwas Gutes tun, wenn Sie darauf achten, was genau in der Schultüte seinen Platz findet und nachher von großen Kinderaugen in Betracht genommen wird. Auch bei dem Schulzubehör sollten Sie auf Umweltverträglichkeit achten, denn was gut für unsere Erde ist, ist auch gut für Ihr Kind.
Beim Einkauf von Schulmaterialien lohnt es sich immer suchend nach dem Blauen Engel Ausschau zu halten. Das älteste Öko-Siegel zeigt Ihnen sofort, dass sie dem gewünschten Produkt guten Gewissens über den Weg trauen dürfen und somit in die ökologische Schultüte passen.

Papier
Wichtig für den neu eingeschulten ABC-Schützen sind natürlich Hefte und Co, in denen er schreiben kann. Diese sind meist aus gebleichtem Papier, welches aus Holz gewonnen wird. Viele Eltern schrecken davor zurück, zu Recycling-Papier zu greifen, aus Angst, dass die Qualität dem Kind das Schreibenlernen noch schwerer macht. Aber schlechte Qualität beim Öko-Papier gehört schon längst der Vergangenheit an!

Malstifte
Achten Sie beim Kauf von Buntstiften auf das DIN EN 71-Bezeichnung. Diese weist auf die europäische Norm hin und garantiert, dass keine Schwermetalle bei der Herstellung von Spielzeugen, wozu auch Malstifte gehören, verwendet worden sind.
Auch der Anspitzer sollte aus unlackiertem Holz oder Metall sein. Filzstifte hingegen, wenn sie denn unbedingt benötigt werden, enthalten in den meisten Fällen Konservierungsstoffe und Lösungsmittel. Wenn ihr Kind nicht auf die Filzer verzichten möchte, sollten nur nachfüllbare Stifte auf Wasserbasis gekauft werden.

Füllfederhalter
Ein Füller sollte später nur in Mehrweg-Format gekauft werden. Ein solcher Füller kann mit Tinte nachgefüllt werden. Schädlich für die Umwelt sind die Einweg-Patronen, die in den Füller eingesetzt werden, sobald ihm die Tinte ausgeht.
Die Tinte an sich sollte nur schwarz oder blau sein. Andere Farben enthalten giftige Zusätze und gehören keinesfalls in eine ökologische Schultüte.

Tintenkiller
Hiervon wird abgeraten. Tintenkiller erzeugen viel zu viel Plastikmüll und beinhalten außerdem giftige Stoffe. Mittlerweile gibt es Radierer, die auch Tintenschrift wegradieren können. Greifen Sie lieber hier zu!

Mäppchen
Umweltfreundlich verfahren Sie mit Stiftmäppchen aus geschmeidigem Leder oder weichem Leinenstoff. Beides sollte aber nicht gebleicht oder gefärbt sein.

Kleber
Hier keinen Flüssigkleber verwenden. Der beinhaltet giftige Stoffe. Wenn nur Blätter aneinandergehalten werden sollen, reicht ein Klebestift vollkommen.

Wassermalfarbe
Schulanfänger tuschen besonders gern und oft im Unterricht. Wer hier gleich zum auffüllbaren Tuschkasten greift, spart Geld und schont die Umwelt. Einwegkästen sind nicht zu empfehlen und meist auch sehr minderwertig.

Radiergummis
Farbenfrohe, grelle Radiergummis bestehen in den meisten Fällen aus umweltschädlichen, weich gemachtem PVC. Chemische Inhaltsstoffe, die nach und nach in die Umwelt freigegeben werden, sind hier an der Tagesordnung.