Öl und Fette - Selbst gekochter Babybrei mit dem Schuss Energie

Fette sind für Babys nicht nur ein guter Energielieferant sondern enthalten auch wichtige essentielle Fettsäuren, auf kaltgepresstes Öl sollte man im Babybrei aber verzichten.


Neben den Grundzutaten spielt auch Fett eine essenzielle Rolle in der Beikost. Da die meisten Gemüsesorten nur sehr wenig Kalorien haben, muss Fett hinzugesetzt werden, um auf die benötigte Energiemenge zu kommen. Die kleinen Bausteine der Fette, die Fettsäuren, sind aber nicht nur als Energielieferanten sehr wichtig, auch für die Ausbildung der Sehzellen und der Entwicklung des Nervensystems sind sie bedeutend. Fette mit einem hohen Anteil an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind im ersten Lebensjahr ideal. Grundsätzlich sollte raffinierten Ölen der Vorzug gegeben werden, da diese leicht verdaulich sind, kaum Schadstoffe enthalten und viele für den Körper verwertbare Fettsäuren enthalten. Besonders geeignet ist das Rapsöl, dieses vereint die Vorteile von Olivenöl – viele mehrfach ungesättigte Fettsäuren (Ölsäuren) – und Sojaöl; diese besitzen ein ausgewogenes Verhältnis aus Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. In einem Gläschen sollte etwa ein Teelöffel enthalten sein, bei selbst Gekochtem lautet die Empfehlung: 1 Esslöffel auf 100 Gramm Babyrei. Kalt gepresstes Öl sollte in den ersten Lebensmonaten nicht verwendet werden.