Östrogendominanz: Auf das richtige Verhältnis kommt es an.

Östrogendominanz, ein lange vernachlässigtes Phänomen, dass die Ursache für viele Frauenleiden, wie beispielsweise PMS oder Wechseljahresbeschwerden darstellt.


Östrogendominanz ist ein lange Zeit vernachlässigtes Phänomen, das vielen Frauen ein halbes Leben lang Schmerzen, Übelkeit und Stimmungsschwankungen beschert. Eine Behandlung dieser Dominanz würde viele Frauen von Leiden und Schmerzen befreien.

 

Wer über Östrogendominanz spricht, muss zunächst über Progesteron sprechen - denn hier sind die Ursachen der Dominanz zu finden. Progesteron, das sogenannte Gelbkörperhormon, wird in den Eierstöcken gebildet. Allerdings kommt es häufig vor, dass Frauen zu wenig davon produzieren. Progesteron ist der Gegenspieler des Östrogens. Ein falsches Zusammenspiel der Hormone, ist die Ursache für viele Leiden, denn wenn der Progesteronspiegel zu gering ist, steigt der Östrogenspiegel deutlich an. Beide Hormone kommen aus dem Gleichgewicht, es entsteht die Östrogendominanz.

Östrogendominanz, eine der häufigsten Ursachen für PMS

Unter PMS, dem prämenstruellen Syndrom, leidet beinahe zwei Drittel aller Frauen. Die Symptome sind bei den Frauen sehr unterschiedlich. Viele klagen über Übelkeit, andere über nahezu unerträgliche Schmerzen und die meisten über Stimmungsschwankungen. Die Ursachen dafür waren viele Jahre völlig unbekannt. Es spricht einiges dafür, dass die Östrogendominanz eine wesentliche Ursache für PMS ist. Für die Theorie spricht auch, dass nahezu jede Ursache für eine PMS auch als Ursache für Östrogendominanz zu erkennen ist. Typische Symptome für die Östrogendominanz sind unter anderem Reizbarkeit, erhöhtes Schmerzempfinden, Wasseransammlung, Übelkeit und Erbrechen. All diese Symptome, die auch bei PMS häufig vorkommen, können kaum einer sinnvollen Behandlung unterzogen werden.

Die Rolle der Östrogene bei der Behandlung von Wechseljahresbeschwerden

Viele Jahre glaubte man, dass die typischen Wechseljahresbeschwerden, wie Übelkeit und Hitzewallungen, durch zu wenige Östrogene verursacht werden. Dass es jedoch auf die Wechselwirkung zwischen Östrogenen und Progesteron ankommt, kann es auch während der Wechseljahre zu einem Übermaß an Östrogenen kommen. Letztlich zeigt der Körper bei einem Ungleichgewicht die gleichen Symptome, wie bei einem Zuviel an Östrogenen.

 

Die Behandlung von Wechseljahresbeschwerden aufgrund eines Ungleichgewichts zwischen Östrogenen und Progesteron muss die Ursachen der Beschwerden berücksichtigen. In diesem Fall also zu wenig Progesteron. Die Behandlung sieht in der Regel eine Progesterongabe vor. Dies kann mit natürlichem Progesteron sein, einem chemischen Mittel, das dem menschlichen Hormon vollständig entspricht oder mit pflanzlichen Mitteln. Zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden kommen schon seit Jahrhunderten Pflanzen zum Einsatz, die eine progesteronähnliche oder -stärkende Wirkung haben. Am bekanntesten ist Mönchspfeffer. Doch es gibt noch mehr Pflanzen, wie beispielsweise die Nachtkerze, die Schafgarbe, der Frauenmantel oder die Traubensilberkerze. Aus allen diesen Pflanzen werden Tees gebraut oder Aufgüsse gemacht. Heutzutage gibt es diese Pflanzenextrakte auch in Tabletten oder Drageeform.

 

Um festzustellen ob man tatsächlich unter einer Östrogendominanz leidet, reicht mittlerweile ein einfacher Speicheltest, wie ihn Fachlabore wie Verisana anbieten (www.verisana.de).