Östrogendominanz behandeln: Erfolgreiche Methoden für ein beschwerdefreies „Frausein“

Wer Östrogendominanz erfolgreich behandelt, der schafft sich ein Leben als Frau, jenseits von PMS und Hitzewallungen.


Östrogendominanz ist eine Erkrankung, die auf ein Ungleichgewicht zwischen Progesteron und Östrogenen beruht. Aus diesem Grund kann die Dominanz sogar dann auftreten, wenn der Östrogenspiegel im Körper eher abnimmt, beispielsweise während der Wechseljahre. 

Mit natürlichen Methoden die Östrogendominanz behandeln 

Selbstverständlich sollte man auch eine Östrogendominanz behandeln, sodass dabei zunächst einmal wenig Chemie zum Einsatz kommt. Das ist auch recht einfach möglich. Bereits vor Hunderten von Jahren kannte jede Hebamme wirksame Mittel gegen Östrogendominanz, auch wenn die Krankheit selbst zu der Zeit noch gar nicht bekannt war. Diese Pflanzen enthalten sogenannte Phyto-Progesterone. Man kann sie als Tee oder Tinktur zubereiten. Heutzutage gibt es diese Pflanzen auch in Fertigpräparaten zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden oder PMS. Die Wichtigste davon ist der sogenannte Mönchspfeffer. Er wird schon seit Jahrhunderten gegen Wechseljahresbeschwerden und gegen PMS angewandt. Die Pflanze enthält zwar keine eigenen Phytohormone, kurbelt dafür aber die körpereigene Progesteronproduktion an. Andere Pflanzen sind Nachtkerze, Schafgarbe, Traubensilberkerze, Frauenmantel oder Passionsblume. Auch Schüsslersalze helfen bei Östrogendominanz. Mit den Salzen Nr. 1. Calcium Fluoratum D12, Nr. 2. Calcium Phosphoricum D6 und Nr. 7. Magnesium Phosphoricum D6 lässt sich Östrogendominanz behandeln.

Östrogendominanz behandeln, mithilfe von natürlichem Progesteron 

Der Zusatz „natürliches“ Progesteron ist im Grunde überflüssig, denn es gibt nur eine Art von Progesteron. Dieses Produkt stimmt mit dem körpereigenen Progesteron chemisch zu einhundert Prozent überein. Es gibt nur wenige Präparate in Deutschland, die das echte Progesteron enthalten. Die Pharmaindustrie arbeitet mit einer chemisch ähnlichen Substanz, den sogenannten Gestagenen. Diese Substanz wird auch heute noch häufig verschrieben, um Östrogendominanz zu behandeln. Doch Gestagene sind in der Regel deutlich wirkungsarmer und haben eine Reihe unangenehmer Nebenwirkungen. Wer unmissverständlich klarmachen möchte, dass er keine Gestagene nehmen möchte, sollte also auf „natürliches“ Progesteron bestehen. Dieses ist sehr gut verträglich und verursacht nur selten Nebenwirkungen. Das liegt daran, dass es mit dem körpereigenen Hormon absolut identisch ist. Das „natürliche“ Progesteron wird aus Pflanzen hergestellt, vor allem aus der Yamswurzel. Sie enthält die chemische Substanz Diosgenin – ein Phytohormon, das jedoch nicht unverarbeitet zum Einsatz kommen kann. Die Verarbeitung geschieht in chemischen Laboren und hat den Vorteil, dass reines körperidentisches Progesteron entsteht, das standardisiert ist und so genau dosiert werden kann.

Wer Östrogendominanz behandeln will, braucht Zeit und Rhythmus

Es dauert etwa zwei bis drei Monate, ehe eine Behandlung vollständig anschlägt, denn das Progesteron muss sich zunächst im Fettgewebe anreichern, bis es dann ins Blut abgegeben wird. Der Körper schüttet nur etwa zwei Wochen lang eine spürbare Menge Progesteron aus. Dies geschieht nach dem Eisprung in der zweiten Zyklushälfte. Die Progesterongabe muss sich an diesen natürlichen Rhythmus halten.