Generell nimmt die hormonelle Beeinflussung aller Alterungsprozesse immer mehr an Bedeutung zu. Die topische Applikation von Hormonen (wie beispielsweise Östrogene) zur Verbesserung der Hautstruktur und Funktion ist höchstwahrscheinlich eine risikoärmere Variante, als die orale Einnahme und gilt als natürlicher. Jedoch fehlen hier ebenfalls die Langzeitstudien und Belege.
Östrogene können Falten reduzieren
Die topische Applikation mit Östrogenen hat positive Auswirkungen auf die Elastizität der Haut und vermindert leichte Falten. Dies kommt durch die Stimulation des Kollagenstoffwechsels (Anstieg von Kollagen Typ III) zustande. Mittlerweile sind gezielte topische Applikationen zum Einsatz gekommen, dabei werden östrogenhaltige Salben und Cremes lokal angewendet. Östriol ist besonders gut geeignet, da die Nebenwirkungen hier gering einzustufen sind. Eine Melaninsubstitution hat protektive Wirkung auf die Ausbildung von UV-B bedingten Schäden, sichtbare Hautverbesserungen sind aber nicht zu beobachten.