Ohne Frust Fleisch richtig zubereiten

Wer Fleisch nicht richtig zubereitet, kann gesundheitliche Schäden beispielsweise durch Salmonellen erleiden. Aber nicht nur deswegen ist es empfehlenswert, bei der Zubereitung einige Grundregeln zu beachten.


Um Fleisch richtig zubereiten zu können, müssen mehrere Dinge beachtet werden. Zum einen sollte man sich für eine zur Mahlzeit passende Fleischsorte entscheiden und gleichzeitig auf die Qualität achten. Daneben gibt es auch weitere Fallstricke: Beim Zurechtschneiden etwa oder beim beim Braten des Fleisches. Auch ist es nicht leicht, den Zeitpunkt zu erkennen, wann das Fleisch optimal gebraten ist.

Auf Herkunft und Aussehen des Fleisches achten

  • Beim Fleisch gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede. Hochqualitatives Fleisch erhält man am zuverlässigsten an der Fleischtheke. Abgepackte Produkte sind jedoch hierzulande ebenfalls gesundheitlich unbedenklich.
  • Bei gutem Schweinefleisch ist der höhere Fettanteil gegenüber vergleichbaren Produkte eine Qualitätsmerkmal. Ann der Marmorierung (Fettäderchen) kann man ebenfalls erkennen, ob das angebotende Fleisch einen schönen Geschmack hat. Dies ist der Fall, wenn die Fettäderchen fein und ausgewogen verteilt sind.
  • Das Aussehen des Fleischstückes ist ein weiterer Qualitätsindikator. Eine kräftige rote Farbe und eine feste Fleischstruktur weisen auf ein brauchbares Stück Fleisch hin.
  • Es ist empfehlenswert, Fleisch aus der eigenen Region zu kaufen, da so eine hohe Frische erreicht wird. Bio-Fleisch steht immer noch für höchste Qualität, da die Schlachttiere einer geringeren Menge Antibiotika ausgesetzt sind.

Fleisch richtig zubereiten: Schneiden und Braten

  • Wenn das Fleisch zart werden soll, ist nicht allein seine Qualität ausschlaggebend, sondern auch die Schnitttechnik. Das Fleisch muss quer zur Faser geschnitten werden. Nur so kann sichergestellt werden, dass kein Fleischsaft entweicht, der wichtiger Geschmacksträger ist. Das Fleisch bleibt angenehm zart.
  • Um Fleisch in der Pfanne zuzubereiten, muss die Garzeit beachtet werden. Dabei gilt die Faustregel: Pro Zentimeter Fleischdicke sollten sieben bis zehn Minuten eingeplant werden. Mittels Daumendruckprobe kann der Garzustand geprüft werden. Zum (An)Braten sollten nur wasserfreie Fette wie Öl oder alternativ Butterschmalz verwendet werden.
  • Bei größeren Bratenstücken sollte die Fettschicht erst nach dem Braten entfernt werden, da diese das Fleisch vor der Austrocknung schützt. Bei der Zubereitung im Ofen sollte mit niedrigeren Temperaturen (zwischen 80 und 120 Grad) gearbeitet werden. Somit verlängert sich der Zeitraum, indem das Fleisch optimal gegart wird. Geeignetes Fleisch für diese Methode sind beispielsweise Rind, Kalb oder Lamm.