Ordnung in der Wohnung scheint eine Selbstverständlichkeit zu sein, doch nicht immer ist es einfach diese Ordnung herzustellen und vor allem zu halten.
Ordnung in der Wohnung ist ein großer Wohlfühlfaktor, selbst für diejenigen, denen das im ersten Moment gar nicht so wichtig erscheint. Die Psychologie weiß es schon lange. Ordnung wirkt sich beruhigend auf das Innere eines Menschen aus.
So fällt Ihnen leichter, Ordnung in der Wohnung zu halten
- Schauen Sie sich in Ihrer Wohnung um und identifizieren Sie die Problemstellen. Haben Sie beispielsweise einen mit Papier übersäten Schreibtisch oder stapeln sich alte Zeitungen und Bücher in einer Ecke neben dem Sofa? Dann brauchen Sie das passende Ordnungssystem.
- Bei der Wahl des richtigen Systems sollten Sie unbedingt Ihre eigene Bequemlichkeit einkalkulieren. Wer von vornherein schon weiß, dass er nur selten Papiere abheftet, der sollte sich Kisten kaufen, in die er die entsprechenden Schriftstücke hineinlegen kann.
- Regale sehen sehr schön aus, sind aber nicht einfach in Ordnung zu halten. Insbesondere bei wenig Platz, sollten Sie auf geschlossene Fronten achten. Dies gilt vor allem in der Küche.
Entrümpeln ist der erste Schritt zur Ordnung
- Das richtige Ordnungssystem alleine hilft nicht. Wer Ordnung in der Wohnung haben möchte, muss auch wegwerfen können. Dies gilt zunächst für Post und Zeitungen. Sie sollten wenigstens einmal im Monat nicht genutzte Papier aus Ihrer Wohnung verbannen.
- Doch darüber hinaus sollten Sie einmal oder besser sogar zweimal im Jahr auch in anderen Bereichen nachschauen. Die Faustregel ist, was Sie seit mehr als einem Jahr nicht mehr in den Händen hatten, kann in den Müll.
- Sicherlich gibt es Dinge, von denen man sich nicht trennen will. Gerade Bücher und Musikträger gehören dazu. Doch auch das darf überlegt werden und diese Medien eigenen sich hervorragend zum Wiederverkauf oder Tausch.
Ein Wochenplan hilft Ordnung in der Wohnung zu halten
- Nehmen Sie sich ein Wochenende vor, an dem Sie Ihre Wohnung komplett, nach einem zu Ihren Eigenheiten passenden System, aufräumen. Ab dann gibt es tägliche, wöchentliche, monatliche und jährliche Aufgaben.
- Täglich sollten Sie sich mit den Dingen beschäftigen, die herumliegen. Zeitungen, Bücher und vor allem Geschirr. Spülen Sie einmal am Tag und räumen Sie einmal am Tag alles, was sie nicht brauchen, an seinen Platz. Das dauert nicht mehr als eine halbe Stunde, verhindert aber, dass sich die Dinge ansammeln.
- Für die restlichen Arbeiten machen Sie sich Pläne. Der monatliche Hausputz will genau so in den Terminkalender eingetragen werden, wie das Meeting mit dem Chef. Belohnen Sie sich nach solchen Aufräumaktionen, zum Beispiel mit einem guten Wein, den sie in der frisch aufgeräumten Wohnung genießen. So strukturiert ist es gar nicht mehr so schwer, Ordnung in der Wohnung zu halten.