Ozon-Wasser-Anwendungen

Bei Ozon-Wasser-Anwendungen wird ein Gemisch dieser beiden Substanzen eingenommen. Es sollte aber darauf geachtet werden, dass sich keine Nahrung im Magen befindet, da sonst die nötigen Enzyme fehlen.


Bei Ozon-Wasser-Anwednungen wird das Wasser wird mit dem Gas versetzt und anschließend entweder getrunken oder als Spülung (beispielsweise bei Entzündungen im Mund-Rachen-Raum) verwendet.

Wirkung:
Das Ozon gelangt über die Schleimhäute in den Organismus. Dort entfaltet das Gas seine Wirkung und neutralisiert Schadstoffe, bekämpft Entzündungen, katalysiert verschiedene chemische Reaktionen und vieles mehr.
Im Falle einer Spülung wirkt das Ozon überwiegend lokal.
 
Einschränkungen:
Ozon ist ein Reizgas, welches bei Kontakt die Augen und Atemwege reizt.

 
In folgenden Fällen ist von einer Behandlung abzuraten:

  • Herzinfarkt
  • Ozonallergie
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • frische oder innere Blutungen
  • Schwangerschaft oder chronische Pilzinfektion

 

Außerdem ist von einer Kombination mit gerinnungshemmenden und Vitamin C-Präparaten abzuraten.

 
Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Herzrhythmusstörungen oder Darmkrämpfe sind mögliche Begleiterscheinungen. Zusätzlich sollte sich keine Nahrung im Magen befinden, da sonst die für die Nahrungsumwandlung nötigen Enzyme oxidiert (=vernichtet) werden.