Bei der Ozoninsufflation wird dem Patienten über einen Katheter das Ozon-Sauerstoff-Gemisch (ca. 300ml) rektal zugeführt. Das Gas wird über die Darmwände aufgenommen und kann so nicht nur im Magen-Darm-Trakt, sondern im gesamten Organismus wirken.
Wirkung:
Das Gasgemisch wirkt katalysierend auf den Organismus, aktiviert verschiedene Stoffwechselprozesse und steigert die Sauerstoffversorgung der Zellen. Außerdem verbessert es die Durchblutung und optimiert die körpereigenen Abwehrkräfte. Zusätzlich tötet Ozon vorhandene Bakterien, Pilze und Viren, die den Heilungsprozess beeinträchtigen.
Die verschiedenen Eigenschaften des Gases ermöglichen ein sehr weitläufiges Behandlungsfeld.
Einschränkungen:
Ozon ist ein Reizgas, welches bei Kontakt die Augen und Atemwege reizt.
In folgenden Fällen ist von einer Ozoninsufflation abzuraten:
Außerdem ist eine Kombination mit gerinnungshemmenden und Vitamin C-Präparaten zu vermeiden.
Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Herzrhythmusstörungen oder Darmkrämpfe sind mögliche Begleiterscheinungen.