Zu den wichtigsten Utensilien, die bei einem Umzug benötigt werden, gehören Packmittel. Wer jetzt denkt, mit ein paar ausrangierten Bananenkisten aus dem nächsten Supermarkt klappt schon alles, irrt gewaltig. Sie bestehen meist aus dünnwandiger Wellpappe, die meist keine größeren Gewichte aushält. Zudem kann es passieren, dass die Griffe ausreißen und sich der ganze Inhalt auf den Bürgersteig ergießt. Natürlich gibt es auch Glückliche, die ihren Umzug mit den kostenlosen Kartons problemlos gemeistert haben, aber warum ein Risiko eingehen?
Unverzichtbar: Umzugskartons
Ohne sie geht in der Regel nichts: die Rede ist von Umzugskartons. Sie sind in drei verschiedenen Größen erhältlich und garantieren, dass auch alles sicher und unbeschadet am Wunschort ankommt. Aus stabilem Karton und zweiwellig schützen sie selbst wertvollen Hausrat.
Bedarf errechnen
Die Frage aller Fragen lautet: Wieviele Kartons benötige ich? Dabei müssen viele Faktoren bedacht werden. So ist die Wohnungsröße, die Art und der Umfang der Möblierung, die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen sowie die Anzahl der Jahre, die Sie in der Wohnung gelebt haben, zu bedenken. Mithilfe einer simplen Formel lässt sich der Bedarf leicht herausfinden: 1 Quadratmeter Wohnfläche = 1 Umzugskarton
Diese Formel dient als Basis der Berechnung, je nach individueller Wohnsituation kann die Anzahl der benötigten Kartons um bis zu 20 Prozent nach oben oder unten korrigiert werden.
Haben Sie einen Spediteur mit dem Umzug beauftragt, wird in der Regel ein Besichtigungstermin stattfinden. Nach diesem kann Ihnen der Fachmann aufgrund seiner Erfahrung sicher sagen, wieviel Kartons Sie benötigen werden.
Was ist geeignet?
Die besagte Bananenkiste eignet sich nicht, da sie zum einen unstabil ist und sich auch nicht falten lässt. Man kann sie daher nicht im Transporter übereinander stapeln. Neben den eigentlichen Kartons benötigen Sie aber auch weitere Packmittel, die sicherstellen, dass alles heil und unbeschadet im neuen Heim ankommt:
Wo bekomme ich Umzugskartons und Packmittel?
Da Umzugskartons bei einer größeren Anzahl ganz schön ins Geld gehen können, sollten Sie über Alternativen zum Neukauf nachdenken. Bei Möbelspeditionen kann man sie gegen eine kleine Leihgebühr bequem etwa ausleihen. Freunde und Bekannte stellen Ihnen vielleicht sogar kostenlos ihre nicht mehr benötigten Exemplare zur Verfügung. Auch im Internet oder Zeitungsinseraten sollten Sie nach gebrauchten Kartons Ausschau halten.