Parkinson Krankheit

Die neue Waffe im Kampf gegen die Parkinson Krankheit ist ein Hirnschrittmacher, der mittels Impulsgabe die Beschwerden unterdrücken soll.


Die neueste Hilfe aus der Forschung sind so genannte Hirnschrittmacher. Hierbei handelt es sich im Gegensatz zu anderen Hilfen bei der Parkinson Krankheit nicht um ein Medikament, sondern um eine Elektronik im Gehirn. Über eine kleine Elektrode werden elektronische Impulse in das Gehirn des Patienten gesendet, welche die Symptome der Krankheit unterdrücken sollen. Damit kann das Gehirn wieder besser arbeiten.

 

Geheimwaffe Hirnschrittmacher
Bei Patienten, die unter der Parkinson Krankheit litten und bei denen die Wirkung von Medikamenten aufgrund einer dauerhaften Einnahme nachgelassen hat, halfen Hirnschrittmacher besonders gut. Zu diesem Resultat kam eine Studie an der Uni Kiel, in welcher 156 Betroffene untersucht wurden.

 

Wirkungsweise des Schrittmachers 
Der Schrittmacher ahmt diesen Dopamin lediglich nach, indem er den so genannten Nucleus Subthalamicus unterdrückt, welcher durch den Dopaminmangel für die Bewegungen verantwortlich ist. Dieses Unterdrücken soll überschießende Bewegungen verhindern. Logischerweise kommen für eine Operation deswegen auch nur die Patienten in Frage, bei denen das Medikament L-Dopa, welches das Gehirn mit Dopamin versorgt, auch noch anschlägt. Herkömmlicher als der Hirnschrittmacher ist in noch der Einsatz von Dopamin Agonisten, welche die Wirkung und die Resistenz herauszögern können und auch weniger Nebenwirkungen hervorrufen sollen.

 

Ursachen für Parkinson
Auch wenn die Ursache der Parkinson Krankheit vor rund 50 Jahren durch den Schweden Arvid Carlsson entdeckt wurde, kann auch der Hirnschrittmacher nicht bei der Ursache ansetzen, sondern lediglich die Symptome bekämpfen. Generell entesteht Parkinson, weil ein Mangel des Botenstoffs Dopamin im Gehirn vorherrscht. Zudem hat sich im Laufe der Forschungen ergeben, dass der Dopaminmangel bereits eine Folge der Parkinson Krankheit ist und nicht als deren Auslöser angesehen weren kann. So erzielt die Zufuhr von Dopamin im Gehirn auch lediglich meist nur für einen kurzzeitigen Effekt eine Wirkung. Als Ursache für den Dopamin Mangel wird heutzutage meist das Absterben bestimmter Nervenzellen im Gehirn angegeben.

 

Spezialisten im Bereich Parkinson:

Im Bereich Hirnschrittmacher Forschung Dr. Jens Volkmann,

Universität Magdeburg: Dr. Ludwig Niehaus.