Patenkinder in der Dritten Welt - so kommt ihre Hilfe auch an

Viele Menschen fördern Patenkinder in der Dritten Welt, doch sie fürchten, dass ihre Hilfe bei den Kindern nicht ankommt – nicht ganz zu unrecht


Es gibt eine Reihe von Organisationen, die Gelder für Patenkinder in der Dritten Welt sammeln, die meisten sind seriös, doch wie überall gibt es auch hier schwarze Schafe, die die Spenden nicht für die Kinder verwenden. Aber es gibt Wege, die sicher Stellen, dass die Hilfe auch dort ankommt, wo sie benötigt wird.

 

 

Patenkinder in der Dritten Welt – jede Hilfe zählt

  • Namhafte Organisationen haben das System der Patenkinder in der Dritten Welt ins Leben gerufen, um zumindest einem Teil von Kindern einen relativ guten Start ins Leben zu ermöglichen.

 

  • Gerade in Südamerika und in Afrika, aber auch in einigen asiatischen Ländern ist Schulbildung noch immer ein Luxus, tägliche Mahlzeiten sind für viele der Kleinen eine Seltenheit. Aufgrund der eigenen mangelnden Bildung können Eltern oftmals keine qualifizierten Arbeiten übernehmen und schlagen sich mit Hilfsarbeiten oder unterbezahlten Jobs durchs Leben, die Kinder müssen schon extrem jung mitarbeiten, um das Überleben zu sichern.

 

  • Noch schlimmer ist die Situation in Kriegsgebieten, egal ob es sich um einen „offiziellen“ Krieg oder einen Bürgerkrieg handelt. Viele Eltern können ihre Kinder nicht mehr ernähren und schicken sie fort, niemand kümmert sich um Waisenkinder. 

 

  • Diese Kinder sind auf sich selbst gestellt, tägliche Mahlzeiten und Bildung ein für viele unerfüllbarer Traum. Haben die Kinder das Glück in ein Auffanglager zu kommen, besteht die Chance, dass sie als Patenkinder in der Dritten Welt, einen Paten finden, der ihnen eine Ausbildung für eine menschwürdige Zukunft sichert.

 

 

Seriöse Organisationen und Stiftungen

  • Viele Menschen mit sozialem Engagement würden gerne Patenkinder in der Dritten Welt unterstützen, doch aufgrund einiger unseriöser Organisationen fürchten sie, dass ihre Hilfe nicht bei den Kindern ankommt, sondern an irgendwelchen dubiosen Stellen landet. 

 

  • Die Erfahrung hat gezeigt, dass diese Sorge nicht ganz unbegründet ist. Es gab es in den letzten Jahren einige Skandale, wo von augenscheinlich seriöse Organisationen gespendete Gelder ungeprüft an Mittelsmänner übertragen wurden, die die Hilfsmittel für Waffenkäufe und Ähnliches nutzten. 

 

  • Wird die Patenschaft über kirchliche Organisationen, bekannte Stiftungen, über Banken und Fernsehen oder Printmedien vermittelt, kann der Pate davon ausgehen, dass seine Patenschaft wirklich bei dem entsprechenden Kind ankommt und nicht im „Nirvana“ verschwindet. Von Patenschaften bei ungeprüften Organisationen ist allerdings dringend abzuraten.