Der Peak Flow (PEF) gibt Auskunft darüber, wie viel Luft innerhalb einer Minute maximal ausgeatmet werden kann. Die Methode eignet sich besonders, um den Verlauf des Asthmas zu protokollieren. Die Messung ist einfach und schnell. Mit einem Peak-Flow-Meter müssen Asthmatiker mindesten zwei Mal am Tag, immer zur selben Zeit, eine Messung durchführen.
Um die Messung selbstständig durchführen zu können, sollten Sie sich vom Arzt eine kurze Einführung geben lassen. Ob Ihre Werte in einem guten Bereich liegen oder ob Handlungsbedarf besteht, können Sie mithilfe des Ampelschemas bestimmen.
Das Ampelschema
Das Ampelschema wurde von der Deutschen Atemwegsliga entwickelt. Es hilft Asthmatikern ihre Peak-Flow-Werte einzuordnen. Grundlage dafür sind die besten Peak-Flow-Werte des einzelnen Patienten. Der Bestwert wird als 100 Prozent festgelegt, da er die maximale Ausatemluft des einzelnen Betroffenen darstellt. Die Werte der nachfolgenden Peak-Flow-Messung müssen als Prozentsatz des Bestwertes umgerechnet werden. Das Ampelschema gibt an, ob die Werte in einem guten Bereich liegen oder ob Handlungsbedarf besteht. Wird ein höherer Wert – als der Bestwert – gemessen, wird dieser als Bestwert angesehen und als 100 Prozent angenommen.
Ausgeatmete Luft x 100 % : Bestwert = Prozentsatz der ausgeatmeten Luft
400 l/min x 100 % : 500 l/min = 80 %