Pediküre: Die Sache mit den Füßen

Klar kann man eine Pediküre auch selbst zu Hause durchführen. Viel schöner ist es allerdings, wenn man zum Kosmetiker geht und sich mit der professionellen Fußpflege so richtig schön verwöhnen lässt.


Was Männer oftmals vernachlässigen (aber es eigentlich nicht tun sollten!), lieben Frauen umso mehr: die Pediküre. Die Kunst der richtigen Fußpflege. Viele wenden selbst eine bei sich zu Hause an, immerhin ist das Hantieren mit Nagel und Schere am eigenen Fuß nicht allzu schwer.
Wer sich aber mal etwas gönnen möchte und einen Profi an die Füße lassen will, der gönnt sich eine kosmetische Fußbehandlung. Diese dauert nicht lange, ist nicht teuer, trägt aber zur Entspannung des ganzen Körpers bei.

Eine umfassende Pediküre
Zu einer ausführlichen Fußbehandlung beim Kosmetiker gehört ein zum Anfang ausgerichtetes Fußbad ohne Badezusätze wie Seife. Die Alkalien zerstören nämlich die gesunde Fußflora, die säuerlich ist, um Fußpilzen und anderen geruchsproduzierenden Bakterien keinen Nährboden zu geben.
Ist das Fußbad nach rund zehn bis 20 Minuten abgeschlossen und Haut und Nagel schön weich, so wird das besondere Augenmerk auf die Nägel und Zehen gerichtet. Der Nagel wird gestutzt und zurechtgefeilt, die Hornhäute werden abgeschliffen oder eventuelle dicke Verhornungen wie Hühneraugen abgenommen. Auch wird die Nagelhaut zurückgeschnitten oder mit lösenden Substanzen abgetragen. Danach folgt ein Eincremen und Massieren der Füße. Dies trägt besonders zur Entspannung bei, da viele Nervenenden in den Füßen sitzen und die Massage so den ganzen Körper stimuliert. Wer möchte, kann sich seine Nägel auch gegen meist einen kleinen Aufpreis lackieren oder gestalten lassen.
Auch, wenn viele Frauen ganz theoretisch gesehen selbst eine Pediküre vornehmen könnten, gehen viele jedoch trotzdem zum Kosmetiker. Aber auch ältere Herrschaften, die sich wegen eines Rückenleidens nicht so gut bücken können, müssen meist einen Kosmetiker aufsuchen.
Die kosmetische Fußpflege wird nicht von den Krankenkassen bezahlt.

Fußpflege auf Medizinisch heißt Podologie
Neben der kosmetischen Pediküre besteht auch die medizinische Behandlung der Füße. Diese wird von speziell dafür ausgebildeten Podologen durchgeführt. Eine solche Behandlung wird meist von den Krankenkassen bezahlt, da es sich hier um die Bekämpfung einer Krankheit handelt. Gerade Diabetiker, die den sogenannten Diabetiker-Fuß haben, sind auf diese spezielle Pflege angewiesen.
Auch Patienten mit einer Fehlstellung der Füße müssen von einem Podologen behandelt werden.