Pelerine selber machen - eine Strickanleitung

Pelerine selber stricken – so leicht machen Sie sich anhand einer simplen Strickanleitung einen modischen Schulterwärmer für die kalten Tage.


Prinzipiell soll eine Pelerine die Schultern und den Rücken wärmen und man soll sich in einer kühlen Nacht auf der Terrasse bequem hineinkuscheln können. Dies kann in Form eines Ponchos, eines Lodens, eines modernen Bolero Caps oder eines schicken Umhanges gearbeitet sein. Ein Klassiker ist jedoch sicherlich die selbstgestrickte Variante ­– gerade im Moment wieder voll im Trend. Ob geschlossen oder mit Knöpfen verschließbar – dieses Modeaccessoire ist wieder in aller Munde.

Was Sie dafür benötigen
Da eine Pelerine wärmen soll, empfiehlt es sich eine dicke Wolle zu verwenden. Möchte man jedoch etwas Dezenteres anfertigen, kann man auch mit einem Garn arbeiten. Auch schön ist eine sogenannte Filzwolle. Mit dieser arbeitet man sein Stück und kann es nachher in der Waschmaschine filzen. Welche Farbe man wählt, bleibt einem selbst überlassen. Von dezent schwarz, über klassisch einfarbig, bis farbenprächtig ist alles möglich, ganz danach zu welchem Anlass man es tragen möchte. Dann benötigt man noch eine dazu passende Rundstricknadel, mit einer Länge von 80 Zentimetern, sowie ein Nadelspiel für den Anfang. Die Größe der Nadeln sollte man gemäß der Angabe auf der Wolle wählen.

Eine Maschenprobe anfertigen
Eine Maschenprobe zu machen wäre empfehlenswert. Dafür schlägt man circa 20 Maschen an und strickt dazu passend 20 Reihen. Anhand dieser Probe kann man berechnen, wie viele Maschen und wie viele Reihen man pro Zentimeter mit dieser Wolle braucht.

Wie wird eine Pelerine gearbeitet?
Eine Pelerine kann man in den verschiedensten Schwierigkeitsstufen arbeiten, am einfachsten ist jedoch wahrscheinlich der „Poncho“. Bevor man anfängt zu arbeiten, sollte man sich entscheiden, ob man den Poncho offen oder zum schließen haben möchte. Am einfachsten ist der geschlossene Poncho, bei dem man oben zu arbeiten beginnt. Zuerst sollte man seinen Halsumfang abmessen beziehungsweise ausmessen, wie weit der obere Halsausschnitt sein soll und dementsprechend Maschen anschlagen. Nun verteilt man die Maschen gleichmäßig auf dem Nadelspiel. Den Kragen sollte man in Bündchen Form stricken, das heißt entweder eins links, eins rechts oder zwei links, zwei rechts, ganz wie es gefällt. Ein kleiner Tipp: das könnte man ja zum Beispiel bei der Maschenprobe ausprobieren, um zu sehen, was einem mit dieser Wolle am besten gefällt. Den Kragen sollte man zwischen zwei und fünf Zentimeter breit stricken, ganz nachdem ob man gerne einen kleinen Stehkragen hätte, oder lieber nur einen normalen Kragen. Um vom Halsumfang auf den Schulterumfang zu kommen, muss man gleichmäßig Maschen zunehmen. Die Maschen, die man hinzunimmt kann man entweder rund herum gleichmäßig verteilen oder nur im seitlich Bereich, um vorne ein glattes Strickbild zu bekommen. Ab 150 Maschen empfiehlt es sich, das Strickstück auf die Rundstricknadel zu fädeln. Ab den Schultern kann man entweder glatt weiter stricken, oder der Kreativität mit den verschiedensten Mustern freien Lauf lassen. Die Länge der Pelerine ist Geschmackssache; wenn man denkt, dass sie lang genug ist, werden die Maschen abgekettet. Natürlich kann man die Pelerine auch noch verzieren, ob mit Knöpfen oder selbst gestrickten oder gehäkelten Blumen und Formen, Kordeln, Ansteckern und was einem noch so einfällt – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.