Perfekter Grill - Wie sollte er sein?

Der perfekte Grill sollte eine gewisse Stabilität aufweisen, damit keine Verbrennungen entstehen können. Außerdem sollte er mit einer Fettschale ausgestattet sein und als Überzug lieber Emaille statt Lack haben.


Wenn die Tage wieder länger und wärmer werden, die Sonne am Himmel blendend strahlt und gute Laune verbreitet, dann wissen wir – es ist wieder an der Zeit, Familie und Freunde zusammenzutrommeln und sich auf den grünen Wiesen ein schönes Plätzchen zum Grillen zu suchen. Die Idee des Grillens ist simpel und hat sich seit der Steinzeit wahrscheinlich kaum verändert.

Perfekter Grill: selbstgemacht oder doch gekauft?

  • Unsere Vorfahren waren in dieser Beziehung ganz einfach gestrickt und brauchten keine aufwendigen Geräte und Zutaten, um ein deftiges Grillfest zu halten. Wenn die Urzeitmänner nach einer anstrengenden Jagd in ihre Hütten zurückkehrten, nahmen sie ihre Beute auseinander und grillten die Haxe auf einem Spieß über dem Feuer.
  • Heute dagegen gibt es eine Bandbreite moderner Grillgeräte aus dem Elektronikgeschäft und so hat man als Grillwilliger die Wahl zwischen dem „Supergriller“ und „Mister Grill“. Dabei braucht man zum Grillen eigentlich kein besonderes Geschirr und kann das Grillgestell im Notfall auch selbst anfertigen. Hierzu benötigt man Stäbe aus Stahl oder Holz. Aus diesen gilt es dann mit ein bisschen Fantasie ein Rost zu basteln, auf dem das eigentliche Gericht zum Grillen platziert wird.
  • Experten allerdings raten zum Kauf eines Grillgerätes, das ein gesundes und gefahrloses Grillfest ermöglicht. Weil sich beim Grillen bestimmte schädliche Stoffe bilden können, muss der Griller einige einfache Ratschläge beherzigen. Unter dem Grillrost sollte sich eine Schale befinden, um Fett und Saft aufzufangen, das vom Fleisch hinunter tropft. Wenn nämlich die fetthaltige Flüssigkeit mit der glühenden Kohle in Verbindung tritt, können krebserregende Stoffe entstehen. 

Eigenschaften eines idealen Grills

  • Ein weiteres Kriterium für einen guten Grill ist die Standfestigkeit. Vor allem, wenn man sich zum Grillen in die Wildnis begibt, gibt es Unebenheiten und viele ungeahnte Fallen, die den Grill schnell zum Fallen bringen können und somit das Aus eines Grillfestes bedeuten. 
  • Auch sollte man beim Grill lieber zu einer Oberfläche aus Emaille greifen, anstatt eines Lacküberzugs. Der Lack droht bei hohen Temperaturen, sowie kleinsten Erschütterungen und Kratzern schnell abzublättern und wird ein saftiges Steak schnell in ein lackiertes und ungenießbares Stück Fleisch verwandeln.
  • Zuletzt sei auch erwähnt, dass der Grillfreudige auf entsprechende Gütesiegel wie das Q-Zeichen beim Kauf eines Grills schauen sollte. Derartige Prüfsiegel sind ein Beleg dafür, dass der Grill der europäischen Gesundheits- und Sicherheitsnorm entspricht und ein gelungenes Grillvergnügen garantieren.