Permanent Makeup - Risiken und Gefahren

Ähnlich wie bei einer Tätowierung werden beim Permanent Makeup kleine Farbpigmente unter die Haut gespritzt. Sie sollten sich im Vorwege mit ihrer Kosmetikerin über gewisse Themen informieren


Die Vorteile von Permanent Makeup liegen eindeutig auf dem Tisch. Kein lästiges Abschminken mehr, wenn man nachts aus der Disko kommt. Auch beim Sport oder in der Sauna läuft man nicht Gefahr, dass sich das Make-Up auf unschöne Weise verschmiert. Morgenmuffel, die verquollen aus dem Bett steigen, finden mit Permanent Make-Up eine angenehme Begleiterscheinung für den Frühstückstisch.

Dennoch ist die Frage, ob das Unterspritzen von Farbe unter die Gesichtshaut wirklich so bedenkenlos möglich ist oder ob  beim Permanent Makeup mit Risiken zu rechnen ist.

 

Wichtiges Beratungsgespräch
Im Vorgespräch bei der Kosmetikerin für eine Permanent Makeup Behandlung sind daher folgende Fragen abzuklären. Welche Farben werden für das Permanent Makeup benutzt. Auch ist es wichtig, dass für den Eingriff nur steriles Werkzeug und Einwegnadeln verwendet werden. Welchen Anspruch auf Nachbesserung hat man für den Fall, dass das Permanent Makeup nicht den eigenen Vorstellungen entspricht. Man sollte sich auch erkundigen, ob sich das Permanent Makeup auch wieder entfernen lassen kann, oder ob dann mit einer Narbenbildung zu rechnen ist. Ein Vertrag ist in jedem Falle abzuschließen. Schadensansprüche im Nachhinein durchzusetzen, gestaltet sich oft schwierig, sodass der Weg vor Gericht in vielen Fällen unvermeidlich ist. 

Die Nachsorge-Pflichten nicht vernachlässigen
Wer sich nach einem ausführlichen Aufklärungsgespräch für das Permanent Make-Up entscheidet, dem seien folgende Tipps mit auf den Weg gegeben. Permanent Makeup hält vier bis fünf Jahre. Die Farben sollten daher relativ zeitlos gewählt werden, damit sie sich den variablen Modetrends stets anpassen können. Auch wird geraten, zwei Wochen vor der Behandlung die Sonne absolut zu meiden. Nach dem Auftragen von Permanent Makeup sollten Sie ähnlich wie bei Tattoos auf einen ausreichenden Sonnenschutz achten. Vermeiden Sie die Einnahme von Aspirin und auch Patienten, die blutverdünnende Medikamente nehmen, sollten vorher den Eingriff mit ihrem Arzt besprechen.