Pestwurz - das Mittel gegen Migräne

Wenn Sie an Migräne leiden, gibt es neben chemischen Zusammensetzungen auch Heilmittel auf natürlicher Basis, die sich dank schonender Wirkung gut für eine Kur eigenen


Typische Anzeichen für eine Migräne sind anfallsartige, heftige und meinst halbseitige Kopfschmerzen. Wer unter einer Migräneattacke leidet, hat sprichwörtlich einen Tag verloren, egal ob auf Arbeit, zu Hause mit der Familie oder in der Freizeit. Dabei können dann nur noch Ruhe und spezielle Schmerzmittel helfen. Um solchen Attacken hilfreich vorzubeugen, empfhielt sich eine Pestwurz Kur.

Das Aussehen der Pestwurz
Im zeitigen Frühjahr zeigt sie bizarre Blüten, die in kolbenartigen Blütenständen in Traubenform in den Himmel ragen. Nach der Blütezeit wachsen aus den kleinen Blättern wahre Riesen heran, welche mit ihrer Form an Huflattichblätter erinnern, nur eben viel größer.

Den Schmerz gar nicht erst auftreten lassen

Forscher suchen immer nach verschiedenen Möglichkeiten, Schmerzanfälle nicht nur wirksam zu bekämpfen, sondern sie auch überhaupt gar nicht erst entstehen zu lassen. Klinische Studie mit dem Extrakt aus der Pestwurz haben gezeigt, das die Zahl der Migräneanfälle reduziert wird. Auch einer Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit Pestwurz steht nichts im Wege, denn auch hier wurde die Wirksamkeit von dem Extrakt festgestellt. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass man den Verbrauch von starken Schmerzmitteln erheblich senken kann.

Heilende Wirkstoffe der Pflanze
Seit der Antike wird schon die stark krampflösende und entzündungshemmende Wirkung der Pestwurz erwähnt, bis heute allerdings sind noch nicht alle Inhaltsstoffe der Heilpflanze genau bekannt. Da sie aber ein hohes Potenzial im Zusammenhang mit der Behandlung von Schmerzzuständen hat, wird sie derzeit intensiv erforscht. Bedeutende Inhaltsstoffe sind Petasin und Isopetasin, welche in standardisierten pharmazeutischen Extrakten enthalten sind.

Einer Migräne erfolgreich vorbeugen
Bei einer kurmäßigen Einnahme von Extrakten aus Pestwurz kann es häufig schon nach vier Wochen zu einer Senkung der Anfallhäufigkeit kommen. Bei manchen Patienten kann dies allerdings auch sechs bis acht Wochen dauern. Um eine langfristige Wirkung des Medikamentes zu erreichen, wird eine Kur von etwa sechs Monaten empfohlen. Achten Sie bei Pestwurz-Präparaten immer auf einen 100% Wirkstoffgehalt. Die homöopathischen Präparate, Sie erkennen sie an dem Zusatz D3 oder D6, beinhalten nur kleine Spuren der Pestwurz und sind daher nach allen wissenschaftlichen Erkenntnissen für eine Kur gegen Migräneanfälle nicht geeignet. Diese homöopathischen Präparate werden bei einer Behandlung von zum Beispiel krampfartigem Husten oder Bronchitis angewendet.