Pflanzen überwintern - Die besten Tipps und Tricks

Viele Pflanzen überwintern, sie ruhen während der kalten Tage. Der echte Jasmin hingegen ist eine der kälteresistenten Pflanzen. Rosen sollte man mit Tannenzweigen bedecken, um die Wurzeln vor Bodenfrost zu schützen


Auch wenn man glauben könnte, sobald die ersten Schneeflocken tanzen und Minusgrade und Frost den Garten mit einer Eisdecke überziehen, der Garten verfalle in tiefen Schlaf, so stimmt das nicht ganz. Das Leben regt sich immer. Die meisten Pflanzen überwintern, doch der kalten Jahreszeit zum Trotz gibt es auch Pflanzen, die im Winter blühen. Echter Jasmin gehört zum Beispiel zu diesen kälteresistenten Winterblühern.

 

Pflanzen überwintern unterschiedlich
Pflanzen wie Geranien, Engelstrompeten oder auch der Zitronenbaum bevorzugen die unterschiedlichsten Klimata und sind auch bezüglich der Lichtzufuhr, getrennt voneinander zu behandeln. Keine Pflanze überwintert wie die andere. Manche sollte man daher in den Keller stellen. Rosensträucher sind mit Tannenzweigen abzudecken, um die Wurzeln gegen nächtlichen Bodenfrost zu schützen. Um Frostschäden an Zimmer- und Gartenpflanzen zu vermeiden, ist stets darauf zu achten, dass die Pflanzen genug Wärme bekommen. Sollten Sie jedoch in den ersten Nächten Ihre Lieblinge auf dem Balkon vergessen haben, kann schnelle Hilfe in manchen Fällen noch das Leben der Pflanze retten. Entwässern Sie die Pflanze umgehend und entfernen Sie durch den Frost verfärbte Partien gänzlich. Dies dient nicht nur dazu, Pilzbefall und andauernde Schäden zu vermeiden, sondern verkürzt auch die Regenerationsphase maßgeblich. Insofern genug Zellen den Kälteangriff überlebt haben, hat die Pflanze durchaus eine gute Chance auf schnelle Genesung.

 

Freiland Pflanzen überwintern
Bei immergrünen Freilandstauden und Koniferen sind die einjährigen Blätter und Triebe besonders gefährdet. Wenn diese sich bräunlich verfärben, ist meistens sogenannte Frosttrocknis die Ursache. Hierbei handelt es sich um einen Mangel an Wasser, der auf den erhöhten Flüssigkeitsbedarf gerade in den Monaten Januar/Februar zurückzuführen ist. In diesen Monaten beginnen die Freilandpflanzen erneut zu treiben. Da der Boden aber noch gefroren ist, herrscht ein Wassermangel. Deswegen ist besonders darauf zu achten, dass auch in dieser Zeit die Pflanzen mit genügend Wasser versorgt werden. Zufuhr von Brenneseljauche oder Kompostwasser unterstützt zusätzlich und schützt ebenfalls vor den Kälteeinflüssen während der Winterperiode.