Pflegetagebuch führen: Tipps und Informationen

Ein Pflegetagebuch dient mittlerweile als gute Hilfe für ältere Menschen, die eine bestimmte Anleitung der Pflege benötigen.


Das Pflegetagebuch dient zum Festhalten von Pflegeleistungen, die eine Pflegekraft für eine zu pflegende Person erbringt. In Einrichtungen wie zum Beispiel einem Altersruhesitz, gehört auch das Festhalten vom Trinkverhalten und der Anzahl der Medikamente, die die Person bekommt dazu.

Worauf ist besonders zu achten?
Bei der Führung eines Pflegetagebuches, ist auf eine gewisse Sorgfalt zu achten. Das bedeutet, die Einträge müssen lesbar und fehlerfrei sein, sodass andere Menschen die Angaben und die wichtigen Aspekte dort ebenfalls verstehen können. Unter anderem ist die Vollständigkeit ebenfalls sehr wichtig. Es darf keine Kleinigkeit vergessen werden. Besonders, wenn die Person schwer krank ist oder verstirbt, müssen die Pflegehinweise für das zuständige Amt nachgewiesen werden. Selbst beim eigentlichen Hausarzt muss das Pflegetagebuch sofort greifbar sein.

Regeln für Pflegekräfte
Die zu pflegende Person sollte Hilfe zur Selbsthilfe erhalten. Genaue Wünsche und Aussagen des Patienten, sollten ebenfalls beachtet werden. Das heißt, wenn eine Person die auf Hilfe angewiesen ist oder gewisse Tätigkeiten wieder teilweise selbst durchführen kann, ist auch dies im aktuellen Pflegetagebuch zu vermerken. Daher ist es wichtig daran zu denken, den Patienten genau zu kennen und seinen Gesundheitszustand darstellen zu können. Natürlich ist dies in der Umsetzung nicht einfach, aber es ist möglich. Viele Menschen sind mittlerweile für jede Hilfe dankbar und lassen sich auf den Pfleger direkt ein. Wenn jüngere Menschen aufgrund von Unfällen auf Hilfe angewiesen sind, bedarf es besonders viel Geduld und Fingerspitzengefühl. Gereiztheit und schlechte Laune begleiten jüngere Menschen oft und manchmal bedarf es eines Therapeuten bis diese Patienten begreifen, dass man sie nicht entmündigen möchte, sondern immer die Hilfe zur Selbsthilfe anbietet.

Pflegetagebuch: Besonderheiten bei Demenzkranken
Wenn Demenzkranke betreut werden, sollten die Pflegekräfte immer daran denken, dass für diese Menschen immer wieder ein neuer Tag beginnt. Das bedeutet, die Pflegekräfte müssen sich eventuell immer wieder neu vorstellen und erklären was sie mit der zu pflegenden Person vorhaben. Denn nur so können diese Menschen immer wieder neu Vertrauen fassen und können sich auf die verschiedenen Pflegehinweise einlassen. So fällt es leichter die Regie des Films zu übernehmen, der in dem Kopf des Demenzkranken abläuft. Es erleichtert den Alltag für die Pflegekraft und die zu pflegende, kranke Person.