Philosophie im Alltag

Die Philosophie umschreibt die Liebe zur Weisheit. Und die zeigen wir, indem wir Fragen stellen.


“Bei dem Gedanken an das Universum wird mir immer schwindelig. Wie ist das bei dir?”
“Ich mache mir keine Gedanken darum. Das Universum ist mir herzlich egal.”
“Aber du musst dich doch fragen, woher du kommst, wohin du gehst und ob da mehr ist, als was wir sehen?”
“Nein, aus dem Alter bin ich raus.”

So unterschiedlich können Menschen sein. Der eine hinterfragt den Sinn des Lebens und den Tod und was danach noch kommen mag. Der andere ist eher praktisch veranlagt und mit dem zufrieden, was er hat und weiß. Doch Fakt ist, auch wenn es nicht so scheint, ein jeder hat sich schon einmal Gedanken über sein eigenes, ganz persönliches Glück gemacht und somit auch auf gewisse Weise philosophiert.

Kindliche Philosophen
Die Liebe zur Weisheit. So kann man das Wort „Philosophie“ übersetzen. Der bekannteste unter den Philosophen lebte schon vor langer Zeit und prägte die geisteswissenschaftliche Lehre maßgeblich: Sokrates. Er galt unter seinen Mitmenschen als Weiser, dabei zeigte sich seine Weisheit oftmals „nur“ darin, dass er alles in Frage stellte. Wie ein Kind fragte er mehr und mehr nach dem Sinn, gab sich nicht mit dem zufrieden, was allgemein als „das ist einfach so“ umschrieben wurde. Sind also alle aufgeweckten Kinder Philosophen?

Fragen bildet weiter
Die Philosophie stellt Fragen und sucht nach Antworten. Dieses ist ein grundlegendes Bedürfnis des Menschen und sollte nicht im Keim erstickt werden. Es ist wichtig, Fragen zu stellen, denn Antworten bringen den Menschen weiter – auch ohne akademisches Wissen. Bei der ersten Mission zum Mond hatten sich auch Menschen im Vorfeld gefragt, wie weit dieser leuchtende Planet wohl weg ist und ob man wohl dort irgendwie landen könnte. Diese Frage bescherte uns wohl die allererste Mondlandung.

Philosophie im Alltag
Aber auch im Kleinen begegnet uns Philosophie. Denn immer öfter fragt der Mensch nach dem Sinn oder der Ethik. Was soll ich tun? Was ist richtig, moralisch? Wer soll ich sein und kann ich das überhaupt selbst bestimmen? Mittels der sogenannten Sokrates-Methode, können solche Fragen philosophisch angegangen werden. Getreu nach seinem Motto „Ich weiß, dass ich nichts weiß“, stellte Sokrates seinen Mitmenschen Fragen, um sie auf den Weg der Erkenntnis zu bringen. Insofern fertigte er sie nicht mit einer allgemeinen Meinung oder einer Lösung zu einem Problem ab, sondern brachte sie dazu, diese sich selbst zu erarbeiten. Sein philosophischer Partner bei diesen Fragerunden war sein Schüler Pilates, der durch Sokrates Fragen zur Weisheit fand.

Werden auch Sie Philosoph
In den folgenden Artikeln lesen Sie alles zur Philosophie im Alltag. Hier finden Sie Rat, wenn Sie nicht weiter wissen und können sich dazu helfen lassen sich selbst zu helfen. Wir verraten Tipps und Tricks, den Herausforderungen mit der richtigen Einstellung zu begegnen und geben Anregungen,wie sie selbst die Welt aus einer anderen Perspektive betrachten können. Seien Sie nochmal Kind und lernen Sie zu fragen!