Planet Erde in Gefahr: Fakten zur Umweltdiskussion

Erde in Gefahr dank Klimawandel und Co - Wir klären auf.


Nicht erst seit gestern sollte jeder wissen, dass Engagement und Einsatz von jedem Einzelnen nötig sind, um unseren blauen Planeten auch für nachfolgende Generationen lebenswert zu erhalten. Große Schäden wurden Mutter Erde schon zugefügt und neue Technologien tun ihr Übriges, um die Zerstörungen voranzutreiben.

Umweltverschmutzung deluxe: Erde in Gefahr
Viele Wiesen sind nicht mehr grün, viele Flüsse nicht mehr blau und auch der Himmel ist vielerorts eher grau als wunderschön babyblau. Fortschritt, Industrialisierung und die stetige Weiterentwicklung der Zivilisation tragen dazu bei, dass der blaue Planet immer schmutziger wird. Verkehr verpestet die Luft, Abfälle werden einfach ins Meer geleitet und Dünger belastet die Böden. Neben dem allseits bekannten Phänomen der generellen Umweltverschmutzung, die das Überleben von Tieren und Pflanzen gefährdet, tauchen immer neue Gefahren für Flora und Fauna auf. Haben Sie beispielsweise schon mal etwas von Lichtverschmutzung gehört? Darunter versteht man die Aufhellung des Himmels durch künstliche Lichtquellen. Im Englischen ist diese Erscheinung als „light pollution“ bekannt, im Deutschen simpel als „Lichtsmog“. Und dieser hat weitreichende Folgen: Er stört nicht nur beim Einschlafen, da der natürliche Tag-Nacht-Rhythmus außer Balance gerät, sondern behindert die Orientierung von Insekten und beeinträchtigt die Wachstumszyklen der Pflanzen.

Klimawandel: Panikmache oder natürlicher Lauf der Dinge?
Kaum ein anderes Wort wird in den Medien so oft genannt wie das des Klimawandels. Aber kaum einer weiß, was damit tatsächlich gemeint ist. Denn Klimaveränderungen sind eine normale Entwicklung, die schon oft stattgefunden haben, etwa in Form der Eiszeiten. Diese sehr langsam ablaufenden Prozesse ermöglichen es, dass sich alle Erdbewohner anpassen und somit überleben. Ganz anders bei der globalen Erwärmung, die den natürlichen Treibhauseffekt verstärkt. Seit dem Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1850 ist die Erd-Durchschnittstemperatur um 0,74 Grad Celsius angestiegen. Forscher sehen voraus, dass sich dieser Anstieg im Jahr 2100 bis auf 6,4 Grad Celsius erhöhen wird. Die Folgen der globalen Erwärmung sind jetzt schon ersichtlich: Supersommer, Unwetter und verheerende Überschwemmungen.

Mein Co2-Fußbadruck
Kohlenstoffdioxid oder kurz Co2 ist der Hauptverursacher der globalen Erwärmung. Flugverkehr, Autofahrten in den Urlaub oder einfach der Gebrauch des Toasters – jeder ist selbst ein Teil der weltweiten Emissionen: mal mehr, mal weniger. Im Internet finden sich verschiedene Co2-Rechner, mit deren Hilfe sich der persönliche Kohlenstoffdioxid-Fußabdruck berechnen lässt. Welche Geräte stehen im Haushalt, fahren Sie mit dem PKW oder dem Bus zur Arbeit und das persönliche Konsumverhalten sind Kriterien, die Aufschluss geben, ob man selbst grün lebt oder eben nicht.

Atomkraft und Gentechnik und Co.: Was bringt die Zukunft?
"Die Erde in Gefahr!" - Eigentlich müsste diese Parole von allen Dächern hallen, denn die Zukunft hat längst begonnen. Energie aus gespaltenen Atomen, Klontiere oder im Labor gezüchtetes Supergemüse – in der Kühltheke, aus der Steckdose und im Obstregal lacht einem das 21. Jahrhundert an. Und nicht immer hat der Verbraucher die Wahl, ob er all die neue Technologie auch wirklich haben will. Trotz des zweifelsohne immensen Nutzens drohen durch solche futuristischen Methoden auch Gefahren, die niemand ermessen kann. Radioaktive Strahlung, Atommüll, der entsorgt werden muss und die Langzeitfolgen des Konsums geklonten Fleisches – niemand kann heute sagen, was diese Zukunft für die Erde wirklich bedeuten wird.