Pneumokokken Impfstoff - Gegen Auslöser vieler Krankheiten

Es gibt bei der Impfung vom Pneumokokken Impfstoff zwei Möglichkeiten. Der Konjugatimpfstoff ist bereits für Kinder ab dem zweiten Lebensmonat geeignet. Der nicht konjugierte Impfstoff wird bei Jugendlichen und Erwachsenen empfohlen


Das Bakterium Streptococcus pneumoniae ist die Ursache einer Pneumokokken-Infektion. Diese Entzündung kann mehrere Erkrankungen zur Folge haben. Das häufigste Krankheitsbild ist die Lungenentzündung. Pneumokokken können ebenfalls der Auslöser für eine Mittelohr-, Nasennebenhöhlen- und Hirnhautentzündungen sein, da das Bakterium häufig die oberen Atemwege besiedelt. Durch die Infektion vom Pneumokokken Impfstoff kann man solche Erkrankungen aber verhindern.

Symptome einer Pneumokokken Infektion
Selten werden auch Entzündungen von Herzklappen, Gelenken und der Bauchhöhle hervorgerufen. Gerade bei älteren Menschen kann es bei diesen Erkrankungen zu Komplikationen kommen, doch auch bei Erwachsenen und Kindern kann der Krankheitsverlauf tödlich enden. Am häufigsten infizieren sich Menschen mit chronischen Krankheiten und einem geschwächten Immunsystem mit diesem Bakterium. Erste Symptome der Erkrankung treten plötzlich auf. Stechende Brustschmerzen, Schüttelfrost und Kurzatmigkeit bestimmen neben einem allgemeinen Unwohlsein den Krankheitsverlauf. Hinzu kommen Fieber und Husten, der von einem rostfarbenen Auswurf begleitet wird. Penizillin ist das bevorzugte Medikament gegen eine Pneumokokken-Infektion, doch auch neuere Antibiotika werden zur Behandlung eingesetzt.

 

Ab dem 60. Lebensjahr Standard-Impfung
Zur Pneumokokken-Immunisierung gibt es zwei Möglichkeiten. Der Konjugatimpfstoff ist bereits für Kinder ab dem zweiten Lebensmonat geeignet. Der nicht konjugierte Impfstoff wird bei Jugendlichen und Erwachsenen empfohlen und schützt vor den meisten Pneumokokkenstämmen. Ab dem 60. Lebensjahr gilt der Pneumokokken Impfstoff als Standard-Impfung, da das Immunsystem im höheren Alter zunehmend geschwächt wird. Auch bei Herz- und Lungenerkrankungen, Stoffwechselkrankheiten und dem Immunschwächevirus HIV empfiehlt sich dringend eine vorbeugende Impfung gegen Pneumokokken.

 

Nebenwirkungen der Impfung
Bei der Pneumokkoken-Immunisierung handelt es sich um einen Totimpfstoff. Der Totimpfstoff besteht aus inaktiven oder toten Bakterien, die sich im Körper nicht mehr vermehren können. Dennoch lösen sie eine Abwehrreaktion des Immunsystems aus. Der Impfschutz wird maximal drei Wochen nach der Impfung aktiv und muss alle fünf Jahre aufgefrischt werden. Als Nebenwirkungen kann eine leichte Lokalreaktion aus Rötungen und Schwellungen rund um die Injektionsstelle auftreten. Weitere Impfreaktionen sind Verdauungsstörungen und eine leicht erhöhte Temperatur. 

 

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