Pole Dancing Fitness: Erotisches Fitness-Training an der Stange

Bauch-, Beine- Po-Programm mal anders? Dann sollten Sie Pole Dancing Fitness ausprobieren.


Sie haben Lust auf ein ganz außergewöhnliches Fitnesstraining? Dann machen Sie es doch den Hollywoodstars nach und wagen sich an die Stange. Nicole Kidman, Fergie und Angelina Jolie sollen den Fitnesstrend schon für sich entdeckt haben. Wenn auch Sie Lust bekommen haben, brauchen Sie keine Angst zu haben, denn anrüchig ist Pole Dancing Fitness nicht.

Knallhartes Workout
Sexy ja, verrucht nein. So könnte das Motto einer Pole Dancing Fitness Stunde lauten. Das aus Striptease- und Nachtclubs stammende Konzept hat viel mehr zum Ziel, als sich für die Männerwelt erotisch in Szene zu setzen. Trainiert man im Fitnessstudio gibt es keine neugierigen Blicke, keine Erwartungen, nur Schweiß und Muskelkater. Das Training umfasst bis zu 300 verschiedene Figuren, die sich in der Schwierigkeit steigern. Grundlage aller Moves ist die S-Form, bei der die Brust herausgestreckt, ein Hohlkreuz gemacht und der Kopf aufrecht gehalten wird. Da besonders viele Muskelgruppen beansprucht werden, eignet sich Pole Dancing hervorragend zum Abnehmen und Formen der Figur. Bei einem 20-minütigen Intensivtraining sollen ganze 400 Kalorien einfach dahinschmelzen. Pole Dancing Fitness– das ist Kraft, kombiniert mit Eleganz, Ästhetik und ganz viel Weiblichkeit.

Scham überwinden
Wer zum ersten Mal einer Stange gegenübersteht, wird vielleicht ein wenig peinlich berührt sein. Was, da soll ich ran? Aber keine Angst, liebe Damen, da Männer nicht erlaubt sind, wird Sie auch niemand kritisch in Augenschein nehmen. Auch wenn die Bewegungen anfangs noch etwas ungelenk aussehen, es lohnt sich! Der Körper wird völlig neu erlebt, die Kraft der eigenen Weiblichkeit entdeckt und das Selbstbewusstsein gestärkt.
Zunächst wird sich aufgewärmt und Dehnübungen durchgeführt, um Verletzungen zu vermeiden. Auch die Stange bleibt erstmal allein, es wird zunächst am Boden, auf einer weichen Matte geübt. Anfängerinnen sollten es langsam angehen lassen, auch Sportmuffel sollten lieber länger auf dem Boden trainieren, um bisher lahme Muskeln zu trainieren. Zu Beginn trainieren alle an der „Static Pole“ - dem Standardmodell, es ist fest fixiert und bewegt sich nicht, Fortgeschrittene können sich an der „Spinning Pole“ versuchen, diese Stange dreht sich mit.

Deutsche Weiterentwicklung: Polebatics
Die Tanzpädagogin Nele Sehrt hat das Konzept des Pole Dancings aufgegriffen und für den deutschen Markt weiterentwickelt. So kann man langsam steigern und von einem einfachen Bronze-Level zum Gold-Niveau aufsteigen. Zertifizierte Trainerinnen zeigen deutschen Frauen was es heißt, seinen Körper zu formen und dabei gut auszusehen.