Power Yoga: eine Kombination aus Dynamik und Entspannung

Power Yoga ist eine tolle Möglichkeit für Menschen, denen das traditionelle Yoga zu ,,langweilig\" war. Durch eine dynamische Kombination der Grundübungen bleibt man kontinuierlich in Bewegung, ohne die Entspannung zu kurz kommt.


Power Yoga klingt erstmal nach einem Widerspruch. Yoga besteht aus ruhigen meditativen Übungen, in denen die Positionen gehalten werden. Bei der modernen Variante des Power-Yoga hingegen, setzt man auf eine kontinuierliche Bewegung, die kraftvoll und dynamisch ist. Diese Yoga-Variante richtet sich vor allem an moderne Menschen, die Spaß an choreografischen Bewegungsabläufen haben und sich gerne auspowern. Die Auswirkung auf den Körper ist eine erhöhte Ausdauer, elastische und geschmeidige Muskeln, aber auch eine Stärkung der Muskelkraft.

Elemente des klassischen Yoga
Power Yoga beruht auf den acht Grundpositionen des Ashtanga Vinyasa Yoga, die alle in einer Art Choreografie fließend mach einander ausgeführt werden. Der Yoga-Guru Bryan Kest entwickelte diese Yogaform in Hollywood unter Berücksichtigung der Erkenntnisse westlicher Sportmedizin. Die kombinierte Bewegungsabfolge soll helfen besser die Ausdauer und Muskelkraft zu trainieren, außerdem werden effektiv Verspannungen gelöst, ganz wie im traditionellen Yoga.

Schnellere Bewegungen
Der Unterschied zum traditionellen Yoga ist, dass die Bewegungen im Power-Yoga kraftvoller ausgeführt werden und der Wechsel von einer Position schneller und fließender erfolgt. Das wichtigste bei den Übungen, ist zu trainieren die Atmung mit der Bewegung zu synchronisieren. Es erfordert ein hohes Maß an Konzentration, Kraft und Ausdauer, wodurch ein richtiges Fitnesstraining absolviert wird. Dies ist der Hauptunterschied zum klassischen Yoga, bei dem die Übungsstunden entspannt verlassen werden. Beim Power-Yoga sollten sie sich dagegen auf eine schweißtreibende körperliche Betätigung einstellen. Der Vorteil ist die intensive Beanspruchung nahezu aller Muskelgruppen und ein intensives Ankurbeln des Kreislaufes.

Entspannungsübungen runden das Training ab
So ganz beinhaltet Power Yoga nicht ausschließlich die dynamische Bewegungsabfolge. Selbstverständlich gehören auch unterschiedliche Entspannungs- und Meditationsübungen dazu. Das Power-Training sollte regelmäßig durchgeführt werden und auf jeden Fall durch die Entspannungsübungen ergänzt. Dann erhält man auch die optimalen Resultate, die sich nicht nur durch ein ausgeprägtes Wohlbefinden äußern, sondern auch sichtbar sind. Die Haltung verbessert sich. Der Körper ist durch die trainierte Muskulatur gestrafft und beweglich, und das ein oder andere Pfund ist mit Sicherheit auch verschwunden. Außerdem fühlt man sich durch die entspannte und neu aufgebaute Muskulatur einfach leichter. Zusätzlich ist das Immunsystem so gestärkt, dass die Anfälligkeit für Erkältungen und ähnliches extrem gering ist, sowie Volkskrankheiten umfassend vorgebeugt werden können.