Praktikum im Kindergarten: Inhalt und Ablauf

Mit welchen Fähigkeiten und Fertigkeiten Sie ein erfolgreiches Praktikum im Kindergarten absolvieren und dabei einen bleibenden Eindruck hinterlassen.


Das vermeintlich leichte Praktikum im Kindergarten könnte sich nicht als solches erweisen. Denn in der Kindererziehung erwarten einen Praktikanten sehr viele Aufgaben.

 

Das ABC des Kindergarten

  • Zu den grundlegendsten Aufgaben eines Praktikanten gehören: das Begrüßen der Kinder und ihren Eltern, die Verpflegung der Kinder und das Spielen mit den Kindern.

 

  • Weiterhin wird vom Praktikanten Selbständigkeit erwartet: Nimmt man von sich aus an Spielen und Aktivitäten der Kinder teil, gibt man Anregungen oder macht eigene Angebote? Deshalb muß der Praktikant zuverlässig sein und Verantwortung übernehmen können.

 

  • Hinzu kommt die Entwicklung der Empathie: Nimmt der Praktikant Kinder, Eltern und Kolleginnen wahr? Ist der Praktikant in der Lage Bedürfnisse anderer wahr zu nehmen? Natürlich werden bei einem Praktikum im Kindergarten auch pädagogische Fähigkeiten erwartet, beziehungsweise geschult.

 

  • Die pädagogischen Fähigkeiten setzen sich wie folgt zusammen: Situationen wahrnehmen können, Beobachten können, Nähe und Distanz aufzeigen, Kindern Wertschätzung vermitteln, die Kinder motivieren und ermutigen. Die pädagogischen Fähigkeiten müssen nicht voll entwickelt sein, aber sie sollten ansatzweise erkennbar sein.

 

  • Außerdem ist es hilfreich konsequent und selbstbewusst zu sein. Denn im Kindergarten werden die Praktikanten zuerst von den Kindern getestet.

 

Kindern Grenzen aufzeigen

  • Daher ist es wichtig, dass man den Kindern Grenzen aufzeigen kann und konsequent handelt. Auch das Zuhören ist eine wichtige Fähigkeit, die erlernt werden muss. Das Praktikum im Kindergarten kann ebenfalls Konflikte und Spannungen für den Praktikanten bereithalten. Streitereien zwischen den Kindern gehören zur Tagesordnung, daher sollte man in der Lage sein, Konflikte auszuhalten und auch zu schlichten.

 

  • Bei der Arbeit mit Kindern spielt die Reflexionsfähigkeit eine zentrale Rolle. Zunächst ist es wichtig, dass der Praktikant sich selbst und sein Verhalten reflektieren kann. Wenn die Selbstreflexion dem Praktikanten gelingt, sollte der Praktikant nicht davor erschrecken auch die Gefühle, Bedürfnisse und Überzeugungen anderer zu reflektieren. Besonders das Hinterfragen von Zielen und die Entwicklung von Handlungsalternativen kann man als "i-Tüpfelchen" des Praktikums benennen, da man diese Fähigkeit bei Praktikanten eher vergeblich sucht.

 

  • Wenn man Praktikum im Kindergarten macht kann man ebenfalls ganz gut eigene Interessen miteinbringen. Ganz egal ob die Interessen im Bereich Musik, Bewegung, Spiel, Gestaltung oder Sprache liegen. Denn nichts motiviert die Kinder mehr als ein Praktikant, welcher seine Hobbies miteinbringt.