Praktische Beziehungstipps, um besser miteinander zu reden

Kommunikationsmuster in der Partnerschaft zu durchbrechen ist gar nicht so schwer. Mit unseren praktischen Beziehungstipps klappt es bestimmt.


Wenn Sie sich lieben, aber merken, dass Sie immer wieder in dieselben Kommunikationsmuster zurückfallen und ein konstruktives Gespräch einfach nicht möglich ist, sollten Sie an dem Problem arbeiten. Denn eine nicht funktionierende Gesprächskultur innerhalb der Beziehung führt unweigerlich zum Paar-Aus. Lernen Sie hier die grundlegenden Elemente des Miteinander- Redens und lesen Sie hier über nützliche Beziehungstipps.

Gesprächsstoff finden
Zunächst geht es darum, Gesprächsstoff zu finden. Das fällt besonders Paaren schwer, die sich schon lange angeschwiegen haben. Aber haben Sie keine Angst, es geht nicht darum große philosophische Themen auszudiskutieren oder sich die intimsten Geheimnisse anzuvertrauen. Es ist wichtig, Themen zu finden, die Sie beide interessieren, das kann das Wetter, ein gemeinsam geschauter Fernsehfilm oder die neue Frisur der Nachbarin sein. Es gibt keine falschen Themen. Auch nach Jahren finden sich Gebiete, die Sie noch nie besprochen haben, überlegen Sie sich, wo Ihre nächste Reise hingehen soll, welche Kurse Sie zusammen besuchen könnten oder wann Sie Ihre Kinder besuchen möchten. Haben Sie gar gemeinsame Hobbys ist ein Gesprächsthema quasi schon abgesteckt, über das Sie sich regelmäßig austauschen können. Erstellen Sie eine Liste mit Dingen, die Sie schon immer mal vom Partner erfahren wollten. Notieren Sie sich, was Sie am Partner lieben und Ihm mal wieder mitteilen wollen, oder auch, was Sie stört. Gemeinsame Gespräche schaffen emotionale Nähe, und erleichtern das Zusammenleben. Sind Sie schon Fortgeschrittene Miteinander-Reder, sollten Sie auch nicht davor zurückschrecken, sich über sexuelle Phantasien, Wünsche, Sehnsüchte oder romantische Bedürfnisse auszutauschen.

Aktives Zuhören
Damit es mit dem Reden auch klappt, müssen Sie lernen zuzuhören. Dabei geht es nicht nur darum, das zu hören, was gesagt wird, sondern es auch zu verstehen. Nach einer Jahre andauernden Beziehung ist die Stimme des Partners so vertraut, dass man vielleicht dazu neigt, mit den Gedanken abzuschweifen. Wer aber nicht richtig zuhört, bekommt auch nicht mit, wie es dem Partner geht und ob ihn möglicherweise etwas bedrückt. Mit einer kleinen Übung kann Aktives Zuhören leicht geübt werden.
Nehmen Sie sich dafür ein paar Minuten Zeit, setzen sich an den Küchentisch, stellen Sie die Zeit an einem Küchenwecker ein und los gehts. Der eine erzählt etwas, das Thema ist egal. Nach etwa drei Minuten soll der andere das wiederholen, was gesagt wurde, und zwar nicht Wort für Wort sondern den eigentlichen Sinn des Gesagten. Sie werden sehen, dass es gar nicht immer so leicht ist, alles zu verstehen, was gesagt wurde. Für diese Übung sollten jedoch nur unverfängliche Themen wie das Wetter oder ein neues Kleidungsstück gewählt werden.

Gespräche, keine Monologe
Besonders Frauen wird nachgesagt, dass sie viel und gern reden. Und Sie werden das sicherlich auch kennen: Es ist etwas aufregendes passiert und Sie können es gar nicht mehr erwarten, es dem Partner zu erzählen. Hat man einmal angefangen, fällt es schwer aufzuhören, um den anderen zu Wort kommen zu lassen. Schließlich könnte man etwas Wichtiges vergessen. Treffen in einer Beziehung zwei unterschiedliche Redetypen aufeinander, müssen beide an sich arbeiten, da es sonst zu Problemen kommt. Der Vielredner muss sich bewusst werden, dass nicht nur sie selbst Zeit in das Gespräch investieren sondern auch das Gegenüber. Haben Sie Angst etwas zu vergessen, notieren Sie den Gedanken. Die ruhigere Person ihrerseits muss lernen, sich zu öffnen und ebenfalls Redeanteile für sich zu beanspruchen. Anfangs mag sie vielleicht noch ganz zufrieden mit der Zuhörerrolle sein, aber wenn sie nie zu Wort kommt, sammeln sich Probleme und negative Gefühle an, die schließlich irgendwann herausbrechen.

Ausreden lassen
Eng damit zusammen hängt die Fähigkeit, den anderen ausreden zu lassen. Auch diese Fähigkeit kann nur erlernt werden, da sie viel Disziplin fordert. Den Partner ständig zu unterbrechen ist nicht nur unhöflich sondern zeugt auch von mangelndem Respekt dem Partner gegenüber. Arbeiten Sie an Ihrem Temperament und lassen Sie Ihrem Partner auch die Chance, sich mitzuteilen.

Probieren Sie es gleich einmal aus und wenden Sie unsere Beziehungstipps noch heute an!