Auch das Klima spielt eine wichtige Rolle für die Stärkung des kindlichen Immunsystems. Zu warmes Klima, aber auch zu niedrige Temperaturen im Kinderzimmer sind keine idealen Bedingungen, um den Körper gesund zu erhalten. Besonders aber trockene Heizungsluft und überheizte Räume stellen eine Belastung für die Schleimhäute dar. Sind sie nicht mehr ausreichend durchfeuchtet, sind sie außerstande, Krankheitserreger zuverlässig abzuwehren. Die optimale Raumtemperatur liegt zwischen 20 und 22 Grad. Zum Schlafen sollten Sie die Heizung herunterdrehen oder ganz ausschalten. Neben der eigentlichen Temperatur ist auch die Luftfeuchtigkeit ein entscheidender Faktor, der Berücksichtigung finden muss. So sollten Sie stets nasse Tücher über die Heizung oder einen Stuhl hängen. Zudem ist es ratsam, mehrmals täglich auf Stoß zu lüften. So findet ein regelmäßiger Austausch zwischen verbrauchter und „neuer“ Luft statt. Das Lüften sollte jedoch nur stattfinden, wenn sich das Kind nicht im Zimmer befindet.
Die richtige Kleidung für Kinder
Nur schlechte Kleidung. Bereits unsere Großeltern vertrauten auf diese Weisheit. Recht hatten sie, denn nur die wenigsten klimatischen Bedingungen machen es völlig unmöglich, dass die Kleinen an der frischen Luft spielen. Aber gerade bei leichtem Regen und kaltem Wind ist es sehr wichtig, dass die Kleidung den äußeren Bedingungen angepasst ist.
Grundsätzlich sollte Ihr Kind immer richtig – richtig heißt an die jeweiligen Bedürfnisse Ihres Kindes angepasst– angezogen sein, um einerseits Unterkühlung und andererseits einen unangenehmen Wärmestau zu vermeiden. Achten Sie bei der Auswahl neuer Kleidungsstücke vor allem auf deren Atmungsaktivität und die Strapazierfähigkeit. Zudem sollte speziell die Oberbekleidung aus regen-, schnee- und windabweisenden Materialien bestehen. Das Schuhwerk sollte so beschaffen sein, dass es Kälte und Nässe standhält.
Im Herbst und Winter hat sich das sogenannte Zwiebelschalenprinzip bewährt. Hierbei werden mehrere dünne Lagen übereinander gezogen.
Ebenso wichtig: Handschuhe und Kopfbedeckung. Sogar Babys können bei fast jedem Wetter raus. Die Kleinsten müssen bei schlechtem Wetter besonders gut geschützt werden. Greifen Sie zu einem Thermoanzug, auch Mütze und Handschuhe gehören unbedingt zu einer angemessenen Herbst- und Winterbekleidung. Der Kinderwagen kann mit einem wärmenden Schaffell oder alternativ einer Daunendecke abgedeckt werden.
Trockene Winterluft strapaziert aber auch die Haut ganz besonders. Da die Haut bei sehr niedrigen Temperaturen ihren Eigenschutz reduziert und die Produktion von Fett vermindert, ist es unerlässlich, auch die Kleinen ausreichend zu schützen. Alle Hauttypen benötigen im Winter eine fetthaltige Pflege. Besonders die Lippen benötigen eine extra Portion Feuchtigkeit, um unbeschadet durch die kalte Jahreszeit zu kommen.
Kleidung im Sommer
Aber auch im Sommer muss die Kleidung an die Wetterverhältnisse angepasst sein. Helle Kleidung aus leichten Materialien sollte nun verstärkt ausgewählt werden. Kleine Kinder sollten immer eine Kopfbedeckung tragen, für die ganz Kleinen eignet sich eine Mütze, die unter dem Kinn verschlossen wird, Größere können zu einer modischen Baseballkappe greifen. Bei hohen Temperaturen müssen Eltern natürlich immer auf den entsprechenden Sonnenschutz achten. Dazu gehört unbedingt eine Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor. Auch unter heller Kleidung sollten Sie nicht auf den Schutz einer Sonnencreme verzichten, denn helle Kleidung ist besonders sonnendurchlässig.