Private Jobvermittler - so arbeiten sie

Private Jobvermittler werden von des Bundesanstalt für Arbeit über an Arbeitssuchende ausgegebene Vermittlungsgutscheine finanziert


Private Jobvermittler haben Konjunktur und brauchen um ihre Zukunft nicht zu bangen. Das von der Bundesagentur für Arbeit mit jährlich um die 200 Millionen Euro finanzierte Gewerbe, lohnt offenbar, wie die professionell gemachten Internetseiten einiger überregional tätiger Vermittler zeigen. Im Jahre 2010 sollen um die 250.000 Arbeitssuchende deutschlandweit solche private Jobvermittler in Anspruch genommen haben. Leider gibt es über deren Erfolge keine zuverlässigen Informativen. So bleibt es dahin gestellt, ob sie erfolgreicher als die Agenturen für Arbeit sind.

Pirvate Arbeitsvermittler kann jeder Arbeitssuchende in Anspruch nehmen

  • Wo die Möglichkeiten der Arbeitsagenturen enden, sollen es private Jobvermittler richten. Zumindest theoretisch kann sich jeder Arbeitssuchende an einen solchen privaten Jobvermittler wenden. Bezahlt wird der mit einem Vermittlungsgutschein, den die Agentur für Arbeit, beziehungsweise das JobCenter ausstellt. Arbeitssuchender und privater Jobvermittler schließen dann einen Vertrag. Allerdings sind solche privaten Arbeitsvermittler in der Fläche ausgesprochen selten zu finden. Sie konzentrieren sich auf Großstädte.
  • Bezieher von Arbeitslosengeld I haben einen Rechtsanspruch auf einen solchen Vermittlungsgutschein nach sechs Wochen Arbeitslosigkeit. Bei Beziehern von Arbeitslosengeld II – Hartz IV – ist dies Ermessensentscheidung des JobCenters. Auch wer in eine Beschäftigungsmaßnahme vermittelt ist, kann einen solchen Vermitltungsgutschein beantragen. Diese Gutscheine gelten ein Vierteljahr. Besteht der Anspruch weiter, können sie verlängert wurden.
  • Private Jobvermittler müssen von der Agentur für Arbeit zugelassen werden und mit dieser einen Vertag schließen. Die Einlösung der Vermittlungsgutscheine ist an enge Voraussetzungen geknüpft. Das zu vermittelnde Arbeitsverhältnis muss sozialversicherungspflichtig sein und mindestens 15 Stunden pro Woche bei mindestens sechs Wochen Anstellungszeit umfassen. Hinzu kommen einige weigere Bedingungen. Der Vermittlungsgutschein gilt innerhalb der ganzen Europäischen Union.

Auch ohne Vermittlungsgutschein sind private Jobvermittler gegen Provision tätig

  • Auch solche Arbeitssuchende, die noch keinen oder überhaupt keinen Anspruch auf einen Vermittlungsgutschein haben, können sich eines solchen privaten Jobvermittlers bedienen. Entweder kann der Vermittlungsgutschein nachgereicht werden oder der Arbeitssuchende muss die Dienste selbst bezahlen.
  • Dies gilt auch, wenn ein Arbeitnehmer die Stelle wechseln und dazu einen Arbeitsvermittler beauftragen möchte. Die Provision sind in diesem Falle Werbungskosten und können in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Private Jobvermittler finden Arbeitssuchende im Internet.