Private Krankenversicherung für einen Monat - Informationen und Tarife

Die kosten für eine private Krankenversicherung für einen Monat sind abhängig von den Anforderungen an die Leistung der Versicherung und abhängig von individuellen Faktoren.


Anders als bei der Gesetzlichen Krankenversicherung, bei der die Beträge aufgrund gewisser Voraussetzungen exakt berechenbar sind, können Privatversicherte die Summen für die Aufwendung ihres Gesundheitsschutzes nicht so einfach pauschal beziffern. Dafür können sie aber selbst entscheiden, ob sie sehr hohe oder eher niedrige Prämien bezahlen möchten, abhängig von den Anforderungen und Leistungen, die gewünscht werden. Und dann gibt es auch noch, ebenfalls anders als bei der GVK, den Konkurrenzkampf der Versicherer, was den Preis-Dschungel teilweise noch undurchdringlicher werden lässt – besonders dann, wenn es sich um einen einmaligen Zahlung handelt, wie für die Private Krankenversicherung für einen Monat.

Die Kosten für eine Private Krankenversicherung für einen Monat sind schwer kalkulierbar
Das System der gesetzlichen Krankenversicherung folgt dem Prinzip, einen einheitlichen Rundumschutz anzubieten, der bei stabilen beruflichen Verhältnissen jeden Monat dieselbe Summe ausmacht. Gänzlich anders verhält es sich mit den Kosten für eine Private Krankenversicherung für einen Monat, bei dem der Kunde seinen individuellen Schutz selbst bestimmen kann, den er an seine Bedürfnisse und an seine Geldbörse anpasst – ob weltweite Versorgung, ein Einbettzimmer im Krankenhaus oder diverse Behandlungen beim Heilpraktiker, erlaubt ist, was gefällt. Und je nachdem, ob der Kunde sich mit einem recht bescheidenen Leistungsspektrum zufrieden gibt, oder lieber das Rundum-Sorglos-Paket haben möchte, variieren die Preise oft sehr stark. Aber: Nicht nur die eigene Entscheidung für einen bestimmten Tarif hat Einfluss auf den Preis, sondern auch bestimmte individuelle Faktoren wie das Alter des zu Versichernden, sein Geschlecht und sein Gesundheitszustand.
Zusammenfassend und vereinfachend bedeutet das: Innerhalb desselben Tarifs, dessen Preis von Versicherung zu Versicherung unterschiedlich ist, zahlen alte Menschen mehr als junge, Frauen mehr als Männer und Kranke mehr als Gesunde.

Die Private Krankenversicherung für einen Monat soll kein Schnäppchen sein
Trotz all dieser Tatsachen darf der Gesundheitsschutz nicht zum Schnäppchen werden. Immer wieder liest man von diversen Lockangeboten, bei welchen eine Private Krankenversicherung im Monat unter 50 Euro kosten soll. Bereits auf den zweiten Blick erkennt man jedoch, dass hier getrickst wird, da bei diesem Betrag die Selbstbeteiligung des zu Versichernden nicht mit eingerechnet ist, die in etwa 5.000 Euro im Jahr beträgt. Dividiert man diesen Betrag durch zwölf Monate, kommen zu den etwa 50 Euro noch 417 dazu.
Als realistischen Preis für eine Grundabsicherung für die Private Krankenversicherung für einen Monat mit durchschnittlichem aber völlig ausreichendem Leistungsspektrum, das natürlich je nach Belieben aufgestockt, oder abgespeckt werden kann, was die Kosten ein wenig hebt oder senk, bezahlt ein 40-jähriger Mann etwa 420 Euro, eine Frau 450, für maximale Leistung muss man 570 beziehungsweise 600 Euro rechnen. Während einer zusätzlichen Erwerbstätigkeit reduziert sich dieser Betrag um den Arbeitgeberanteil!