Im Regelfall wird nach einem Schlaganfall neben den ergoptherapeutischen, logopädischen und kognitiven Trainingseinheiten auch eine Psychotherapie durchgeführt, um dem Betroffenen die Möglichkeit zu geben, das Erlebte mit einem professionellen Ansprechpartner zu erörtern, aber auch die Grundlage für die die zukünftige selbstständige Bewältigung des Alltags zu legen. In der Therapie wird besonders versucht, herauszufinden, welche Einschränkungen als besonders belastend empfunden werden. In manchen Fällen reichen ein paar organisatorische Kleinigkeiten aus, um bestehende Anspannungen zu verringern.
Gespräch
Nach einem ersten Gespräch werden langfristige Behandlungserfolge erarbeitet und Zukunftswünsche besprochen. Verschiedene Studien haben gezeigt, dass eine Vertrauensperson im Heilungs- und Rehabilitationsverlauf wichtig ist. Auch die Angehörigen und Lebenspartner werden in psychotherapeutische Gespräche mit einbezogen. So bieten sich beispielsweise Paar- oder Familientherapien an.
Ziele
Zu den wichtigsten Zielen einer Psychotherapie gehört der Abbau emotionaler Spannungen. Neben der Behandlung der oft auftretenden starken Stimmungsschwankungen wird eine Bewältigung des Gefühlschaos’ angestrebt. Den Betroffenen werden Entspannungstechniken gelehrt, mit deren Hilfe belastende Situationen besser bewältigt werden können. Ziel ist es, den eigenen Rhyhtmus im normalen Alltag wiederzufinden und sich wieder an die “normalen Abläufe” zu gewöhnen.
Behandlungsziele: