Pustulantien-Therapie

Bei der Pustulantien-Therapie wird ein eitriger Auschlag erzeugt, mit dessen Hilfe schadhafte Stoffe aus dem Körper geleitet werden sollen.


Die Pustulantien-Therapie ist der Fontanellen- und Cantharidentherapie sehr ähnlich, da hier ebenfalls ein künstlicher Reiz (Ausschlag) herbeigeführt wird, um Giftstoffe abzuleiten und den Organismus zu heilen.

Durchführung:
Durch das Einmassieren von Pustulantien – also Substanzen, die eitrige Pusteln verursachen – wird ein Ausschlag erzeugt. 

  

Wirkung:
Es wird angenommen, dass der Körper auf diese Reiztherapie mit Selbstheilungskräften reagiert und somit andere Erkrankungen gleich „mitheilt“. Unterstützend soll dabei auch der Ablass von Schadstoffen aus dem Organismus durch den eitrigen Ausschlag wirken.
 
Einschränkungen:
Der Erfolg der Pustulantien-Therapie ist aufgrund fehlender wissenschaftlicher Belege als eher fragwürdig anzusehen. Um eventuell auftretende Nebenwirkungen angemessen behandeln zu können, sollte die Therapie von einem Arzt betreut werden.