Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten der Raucherentwöhnung. Sie können sich schrittweise an den Gedanken der völligen Abstinenz gewöhnen oder von heute auf morgen aufhören. Beide Methoden haben Vor- und Nachteile.
Die erste Möglichkeit bildet die Schlusspunktmethode. Selbst die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) empfiehlt diese Form des Verzichts.
Raucherentwöhnung von jetzt auf gleich
Der Raucher hört von einem Tag auf den anderen auf. Das kann spontan oder über einen vorher erfolgten festgelegten Zeitpunkt erfolgen. Nachdem der Entschluss gefasst wurde, sollten Raucher die letzten Zigaretten entsorgen und alle Raucherutensilien, beispielsweise den Aschenbecher und das Feuerzeug weggeben oder verstecken.
Die Schlusspunktmethode eignet sich besonders für Raucher mit geringem Zigarettenkonsum und sehr willensstarke Menschen. Auch Aufhörwillige, die es sich zutrauen, die nötige Verhaltensänderung und die auftretenden Entzugserscheinungen gleichzeitig zu bewältigen, sind mit dieser Methode gut beraten. Grundsätzlich jedoch sollte man keinen gescheiterten Entwöhnungsversuch hinter sich haben, denn dieser minimiert die Erfolgschancen beträchtlich. Die Chancen auf einen lang anhaltenden Erfolg sind bei dieser Methode sehr gering. Lediglich 15 bis 20 Prozent schaffen es auf Anhieb auf Zigaretten zu verzichten. Der Erfolg der Schlusspunktmethode kann jedoch mit Nikotinersatzpräparaten gesteigert werden.