Raucherentwöhnung: Zusammenfassung

Nichtraucher zu werden ist der Wunsch vieler. Heutzutage haben sich unzählige Methoden, Strategien und Programme zur Raucherentwöhnung etabliert.


Eine Raucherentwöhnung gehört zu den schwierigsten Prozessen, die ein Mensch im Laufe seines Lebens bewältigen muss. Dass es deshalb nicht auf Anhieb gelingt, ist keine Schande. Die wichtigste Erkenntnis zu der ein Raucher gelangen muss, ist die, dass er mit seinem Problem nicht allein ist. Es gibt verschiedene Strategien, aus der Sucht herauszukommen, diese sollten auch genutzt werden.

 

Kombination aus verschiedenen Therapien

Die besten Erfolge zeigten eine Kombination aus Verhaltenstherapie oder Seminar und Nikotinersatzpräparat. Aber eine solche Strategie ist nicht für jeden Raucher der ideale Weg, den Absprung zu schaffen. Medikamentöse Unterstützung kann ebenso effektiv sein. Obwohl verschiedene Studien alternativen Methoden (Hypnose, Akupunktur) den Langzeiterfolg absprechen, ist ein Rauchstopp auch damit möglich. Denn der Placeboeffekt darf, in der Bekämpfung der Nikotinsucht, die auch zum Teil aus einer psychischen Abhängigkeit besteht, nicht unterschätzt werden.
Jeder Raucher ist anders. Eine universelle Strategie zur Raucherentwöhnung, die für jeden funktioniert, gibt es nicht. Die eigenen Vorlieben müssen genauso beachtet werden, wie die Gründe für den Griff zur Zigarette.
Der Erfolg des Entzugs hängt auch sehr stark von der persönlichen Einsicht und dem unbedingten Willen, Erfolg zu haben, ab. Nikotinersatzpräparate und Medikamente können bestenfalls unterstützend wirken, die nötige Motivation ersetzen sie nicht.