Rauhputz: Anbringen, Ausbessern, Entfernen

Rauhputz, eine alternative Methode zur Wohnraumgestaltung, ist mit wenigen Handgriffen anzubringen und kann auch bei Renovierungsarbeiten schnell und sicher gemacht


Rauhputz im Wohnbereich ist eine angenehme Alternative zu den üblichen Methoden. Wer Rauhputz in seinen eigenen vier Wänden anbringen möchte, entscheidet sich für ein langlebiges und sehr robustes Verfahren. Dem Putz an der Wand kann so leicht keiner etwas anhaben. Dennoch bedarf es einiger Übung diese Methode in die Tat umzusetzen, sodass sich das Ergebnis später sehen lassen kann.

Rauhputz anbringen – Vorher informieren und üben

  • Wer im Umgang mit Renovierungsarbeiten unerfahren ist, sollte sich vor der geplanten Aktion besonders gut informieren. Rauhputz anbringen ist nicht ganz so einfach, wie es aussieht. Es gibt viele Dinge zu beachten, die dem Laien vorher gar nicht bewusst sind. Für die Vorbereitung der Wand muss der Hobby-Handwerker einige Zeit einplanen.
  • Die Wände müssen ganz glatt sein, damit der Putz später keine Beulen, Dellen oder Risse aufweist. Dafür muss in der Regel die alte Tapete komplett entfernt und mit einem passenden Schleifpapier die überflüssigen Ecken und Kanten abgeschliffen werden.
  • Lockeren Unterputz mit einem Hammer vorsichtig abklopfen, damit der neue Putz auch problemlos und dauerhaft an der Wand haften bleibt. Mit Spachtelmasse müssen alle Vertiefungen zugespachtelt werden, damit zum Schluss eine völlig glatte Wand zur Verfügung steht.
  • Für diese Arbeiten können schon mal zwei bis vier Tage verstreichen, je nach Beschaffenheit der Wand und des Zustands vom Unterputz. Bevor jetzt jedoch der Rauhputz aufgetragen werden kann, muss die Wand mit einem Putzuntergrund oder zumindest mit einer entsprechenden Vorstreichfarbe, die einen hohen Sandanteil aufweist, bearbeitet werden. Ein wenig Übung erfordert diese Aktion allerdings schon, weshalb an einer unauffälligen Stelle das Auftragen geübt werden sollte.

Rauhputz entfernen oder ausbessern ist meist arbeitsintensiv

  • So schön eine Wand mit dieser Methode auch aussieht, so arbeitsintensiv und schmutzig ist das Entfernen der Selben. Es gibt kaum eine Möglichkeit den Putz ohne Dreck von den Wänden zu bekommen. Sehr dünne Schichten lassen sich abschleifen und mit Spachtelmasse überputzen.
  • Grobe Strukturen werden wohl mit einem Schleifgerät entfernt werden müssen. Am sichersten bekommt man den Putz allerdings von der Wand, indem man ihn komplett abschlägt, die Wand neu verspachtelt und danach mit der Renovierung fortfährt.
  • Als Alternative können auch Trockenbauplatten vor den Putz geklebt werden, was allerdings die Größe des Raumes verringert. Kleine Stellen ausbessern ist dagegen kein Problem. Hierbei wird der lockere Putz abgeklopft und die Stelle ordentlich gereinigt, danach der frische Rauhputz aufgetragen und zum Schluss komplett überstrichen.