Regeneration Haut - wie sich die Haut erholt

Regeneration Haut: Die Haut besitzt die Fähigkeit, sich sehr schnell und effektiv selbst zu regenerieren. Doch wie funktioniert dieser Prozess genau und in welchen Hautschichten findet er statt? Hier finden Sie die Antworten!


Das Phänomen Regeneration Haut ist wahrlich erstaunlich. Denn unsere Haut kann sich in gesundem Zustand sehr schnell und vollständig regenerieren. Bei Verletzung der Epidermis verläuft die Heilung spurlos, in diesem Fall blutet die Wunde nicht. Bei Verbrennungen oder starken Erfrierungen können sich Blasen bilden. Solche Brandblasen kommen dadurch zustande, dass sich die Zusammenhänge in der Stachelzellschicht durch die Hitze ablösen. Folglich sammelt sich Interzellularflüssigkeit an, welche die Blasenbildung verursacht. Diese Flüssigkeit ist ein guter Nährboden für bakterielle Mikroorganismen, daher entzünden sich die Wunden leicht.

 

Regeneration Haut: unterschiedliche Wundheilung

Bei oberflächlichen Verbrennungen heilt die Epidermis schnell und meist ohne Narbenbildung, da von der unten gelegenen Keimschicht (Stratum basale) immer neue Zellen nachfolgen. Werden jedoch auch Dermis und Subcutis beschädigt, ist der Schaden deutlich höher und der Heilungsprozess geht meist mit der Bildung von Narben einher. Um den Wundbereich bildet sich ein sehr zellenreiches Bindegewebe, das Granulationsgewebe enthält. Am Rand der Wunde wächst das Stratum germinativum (Keimschicht) und später setzt die Verhornung ein. Klaffende Wunden entstehen, wenn die Verletzung senkrecht zu den Feldern oder Leisten der Haut getroffen wird. Die Heilung bewirkt meist eine breitere Narbe, als Wunden, die in Richtung der Felder und Leisten entstehen.