Regulationstherapien

Unter Regulationstherapien versteht man gänzliche Verfahren, die dem Körper helfen, wieder ins Gleichgewicht zu kommen. Dazu werden verschiedene Blockaden, Störfelder oder andere \"Schädigungen\" der natürlichen Balance auf sanfte Art und Weise behoben.


Unter Regulationstherapien versteht man die Arten der Behandlung, die meist nicht von Schulmedizinern, sondern von anderweitig ausgebildeten Therapeuten angewendet werden.
Bei den Therapien wird in der Regel von der Ganzheitlichkeit des Menschen ausgegangen. Das heißt, dass die Ursache für eine Störung des menschlichen Systems gesucht wird und nicht nur ein Symptom behandelt wird. Bei einigen Therapieformen werden ebenfalls „esoterische“ Aspekte miteinbezogen, wie überweltliche Energien beim Reiki. Viele Therapien, die noch nicht wissenschaftlich bestätigt werden können, haben so den Ruf erhalten, nur durch den Placeboeffekt zu funktionieren. Im Mittelpunkt der verschiedenen Arten der Regulationstherapien stehen die geistige, sprituelle Seite, die Physik und der Körper, mit jeweils unterschiedlicher Gewichtung. Im Folgenden werden diese Aspekte an kurzen Bespielen erklärt.

  

Die philosophische Ganzheitlichkeit
Die meisten Therapeuten orientieren sich an der anthroposophischen Medizin des Dr. Rudolf Steiner. Steiner ging bei seiner Gliederung des Menschen, von vier Ebenen aus, die er für eine Diagnose ganzheitlich einbezog, da davon ausgegangen wird, dass diese vier Teile nur im Gleichklang funktionieren können, das heißt, gesund erhalten. Somit wird verstärkt auf die emotionale Verfassung und die Ich-Entwicklung des Patienten geachtet. 

  

Verschiedene Ansätze
Natürlich gibt es auch Therapieformen, die von einer anderen Unterteilung ausgehen. Dabei kommt es immer auf den Hintergrund der Therapie an, mit welchen Mitteln gearbeitet wird oder welche philosophische Grundlage vorliegt. Therapieformen, die elektrische Strömungen nutzen, basieren auch auf der Anschauung, dass die Hauptursache für die Erkrankung des Patienten an sein elektromagnetisches Umfeld gekoppelt ist. 

  

Die Grundlagen der Physik
Die Bioresonanztherapie, als ein Beispiel für eine Methode, die auf der Physik beruht, ist wohl eine der alternativen Heilmethoden, die der schulmedizinischen am nächsten ist. Sie basiert auf der Grundlage von Teilchen und Wellen. Dabei bilden die Teilchen unseren Körper und Wellen, das Medium, dass den Körper beeinflusst. Bei dieser Therapieform wird davon ausgegangen, dass Hormone und „chemische“ Botenstoffe, zusammen mit körpereigenen elektromagnetischen Strömen für die Interaktion zwischen den Zellen zuständig sind.
 

Den Körper in Bewegung halten
Als Bespiel für die Körperlichkeit der Regulationstherapien, dient die Kur nach Sebastian Kneipp. Sie wird heutzutage gerne von Schulmedizinern empfohlen, da sie therapeutisch und präventiv wirkt. Übungen lassen sich einfach in den Alltag übertragen und man kann sie auch gänzlich alleine durchführen. Bücher und Informationsportale im Internet geben viele anregende Tipps zur Selbsttherapie. Besonders Menschen mit Herz-Kreislauferkrankungen, orthopädischen Erkrankungen und Abwehrschwäche können gute Erfolge durch sie erreichen. 

  

Schmerzen gezielt lindern
Das gemeinsame Ziel der vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten ist, dem Patienten wieder ein schmerzfreies Leben ermöglichen zu können. Um dieses zu erreichen, wird durch einen Heilpraktiker eine sehr individuelle Diagnostik durchgeführt. Erst danach entscheidet sich welche Form der Therapie die geeignetste für den Patienten ist. Leidet jemand besonders unter Problemen im Bereich der Mandeln, Nasennebenhöhlen, der Zahn-Kiefer-Region, Schilddrüse oder des Narbengewebes, so bietet sich die Störfeldtherapie an. Störfelder werden Schmerz verursachende Körperregionen genannt, die mittels gezielt verabreichter Lokalanästhetika ausgeschaltet werden, um das energetische Gleichgewicht zu stabilisieren. Ein Beispiel für eine solche Therapie ist die Neuraltherapie.