Reisebedingungen für Südindien

Südindien unterscheidet sich erheblich von der Hindukultur im Norden des Subkontinents. Während viele Touristen von Großstädten wie Mumbai und Kalkutta angezogen werden, hat der Süden von Indien noch ein Stück echte Urkultur zu bieten.


Die oft wenig bereisten Gegenden abseits von Madras sind einen Besuch in jedem Fall wert. Reisende werden eine wilde Natur mit kleinen und großen Wundern entdecken und eine ganz pragmatische Kultur der Einheimischen kennenlernen.

Orte in Südindien
In Südindien gibt es einige Orte, die man unbedingt besucht haben muss. Madras gilt sicherlich als erste Großstadt am Ort und bildet die viertgrößte Metropolenregion in Indien. Bekannt ist Madras vor allem aufgrund seiner sehr spezifischen Cuisine. Das tamilische Essen ist ausgesprochen feurig, lohnt aber die Probe aufs Exempel. In der Stadt findet man zudem viele historische Prachtbauten. Selbes gilt für den Ort Mysore im Bundesstaat Karnataka. Der Stadtpalast der Maharajas ist eine große Touristenattraktion im Süden des Subkontinents. Kulturhistorisch und archäologisch interessant sind die vielen Steintafeln und Wandreliefs, welche beispielsweise in der Nähe des Dorfes Mamallapuram gefunden wurden. Beeindruckend sind zudem die Küstenorte im Osten. Aber auch das westliche Ufer kann als hervorragender Urlaubsort gelten. Weiße Sandstrände und unablässlich scheinende Sonne machen einen Urlaub in Südindien zum Vergnügen.

Sicherheit und Reisetipps

Im Zusammenhang mit Reisen durch den Süden Indiens kommt immer wieder das Thema Sicherheit ins Gespräch. TamilischenTerrorismus braucht man als Reisender jedoch kaum fürchten. Dies ist eher ein Phänomen auf Sri Lanka, denn im Süden Indiens. Ganz im Gegenteil wird man eher auf sehr freundliche und hilfsbereite Menschen treffen, die sich gerade in weniger besuchten Gegenden sehr zuvorkommend verhalten. Probleme mit der Akzeptanz gibt es höchstens bei allein reisenden Frauen, da dies für die indische Kultur eher ungewöhnlich ist. Übergriffe brauchen westliche Frauen allerdings nicht fürchten. Gespräche können die Zweifel der Einheimischen schnell verschwinden machen. Der Süden Indiens ist ausgesprochen heiß. Dünne, dabei aber nicht unbedingt kurze Kleidung ist von Vorteil. Allein wegen der starken Sonneneinstrahlung sollte man von zu viel Freizügigkeit Abstand nehmen. Bedeckte Haut kann außerdem effektiv vor Moskitostichen schützen. Zusätzlich werden harte Insektensprays und eine Malariaprophelaxe angeraten.