Reisekrankheiten - Das Übel an der Reise

Die Reisekrankheiten, auch Kinetose genannt, entstehen durch für den Körper ungewohnte Bewegungen und Beschleunigungen, wie die Fortbewegung mit Schiffen, Bahnen oder Flugzeugen


Die Reisekrankheit heißt eigentlich medizinisch korrekt Kinetose, was soviel bedeutet wie Bewegungsschwindel. Die Reisekrankheit entsteht durch ungewohnte Bewegungen und Beschleunigungen, wie sie bei Reisen mit Schiffen, Bahnen oder auch Flugzeugen auftreten.

Ursprung

Ursprünglich stammt die Reisekrankheit von dem Begriff der Seekrankheit ab. Zwar wurden viele Seeleute, die jahrelang auf offener See zubrachten, nie seekrank. Andere wiederum ereilt diese Krankheit ganz plötzlich während einer Schiffsreise und wieder andere werden bei jeder Reise erneut seekrank. Allerdings setzt nach einigen Tagen in der Regel eine Art Gewöhnung ein und das Risiko, erneut Seekrank zu werden, sinkt erheblich.

 

Frauen sind deutlich öfter betroffen

Eine wissenschaftliche Untersuchung der Reisekrankheiten hat ergeben, dass etwa 5-10 % der Menschen überaus empfindlich und 5-15 % der Menschen relativ unempfindlich reagieren. Circa 75 % wiederum sind normal anfällig für die Reisekrankheit. Bei fast der Hälfte aller Betroffenen hilft schon die Gabe eines Placebos, um sie von der Reisekrankheit zu heilen. Frauen leiden deutlich häufiger unter der Reisekrankheit als Männer. Besonders anfällig sind sie in der Schwangerschaft oder zu Beginn der Menstruation.

Die Reisekrankheit entsteht beispielsweise durch geradliniges Beschleunigen, kurvenreiches Autofahren, Flugturbulenzen oder bei Wellengang auf dem Meer. All dies wirkt sich auf das Gleichgewichtssystem im Innenohr aus. Man muss schon alle Bewegungen mit den Augen verfolgen, denn sonst kann das Gehirn die Reise im Innenohr nicht zuordnen. Eine Fehlermeldung, die wiederum dann die typischen Symptome der Reisekrankheit verursacht, wird ausgelöst.

 

Symptome

Die Symptome von Reisekrankheiten werden in drei Kategorien unterteilt. Die der leichten, der mittleren und der schweren Form. Man kann der Reisekrankheit zwar auch mit Medikamenten vorbeugen, aber besser ist es, man beherzigt ein paar Tricks und probiert aus, welche für hilfreichsten sind. Es kann auch helfen, 24 Stunden vor dem Reiseantritt jeglichen Alkoholkonsum zu vermeiden. Wenn es möglich ist, sitzt man am besten selbst am Steuer. Das Lesen während einer Autofahrt sollte man besser unterlassen und auf Genussmittel wie Kaffee und Nikotin ebenfalls verzichten.

 

 

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