Religion im Alltag

Im Alltag ist Religion stets präsent - egal, ob es einem nun täglich ins Auge springt oder nicht.


Auch wenn es uns bewusst vielleicht gar nicht sonderlich auffallen mag, so begegnen wir doch verschiedenen Arten von Religion im Alltag immer wieder. Sei es die Kirche in der Stadt, an der man täglich zur Arbeit vorbei geht, der Verkäufer des „Wachturms“ an der nächsten Bahnhofsecke oder die Zeugen Jehovas persönlich, die bei uns an der Haustür klingeln. Religion ist alltäglicher Bestandteil in unserem Leben und wird vielleicht deswegen von vielen Menschen nicht mehr bewusst wahrgenommen.

Religion in der Schule
Wird das Schulfach „Reli“ von vielen Schülern oftmals nur als Nebenfach abgetan, bestehen jedoch über fünfzig Prozent der Eltern in Deutschland darauf, dass ihre Kinder weiterhin am Religionsunterricht teilnehmen. Besonders die Eltern des Bundeslandes Bayern legen Wert auf eine christliche Ausbildung ihrer Kinder. Wie jedoch der Unterricht organisiert und gestaltet werden sollte und ob ein sogenannter Islamunterricht für muslimische Kinder sinnvoll ist, wird seit langem diskutiert.

Macht Religion glücklich?
Ob Religion tatsächlich einen Menschen glücklich machen kann, hängt meistens nicht von der Religion, sondern vor allem von dem Menschen selbst ab. Trotz großer Vielzahl an verschiedenen Glaubensrichtungen wird es wohl schwer sein, eine Religion zu finden, die tatsächlich für alle Probleme eine Antwort hat. Vielen Menschen hilft jedoch ihr Glaube, schwierige Situationen besser zu meistern und sich nach einem persönlichen Tief wieder schneller zu fangen.

Stars und Sternchen als Werbeträger
Die Medien tragen einiges dazu bei, dass bestimmte Religionen heutzutage wie ein Modetrend erscheinen. So berichten Zeitschriften und das Fernsehen tagtäglich über berühmte Film- und Musikstars, die ihre religiöse Überzeugung öffentlich preisgeben. Hollywood-Star Tom Cruise gilt beispielsweise als Repräsentant von Scientology und auch Madonna, Paris Hilton, Britney Spears oder Ashton Kutcher werben mit rotem Kaballa-Armband hin und wieder für die neue „Trendreligion“. Ob an dieser Stelle tatsächlich überzeugter Glaube anstelle von Imagepflege tritt, sei natürlich dahingestellt.