Religion - vom Glauben und Beten

Was ist Religion und was bringt sie uns? In den folgenden Artikeln können Sie viele Infos zu dem Thema sammeln.


Eine allgemeine wissenschaftlich anerkannte Definition von Religion gibt es nicht. Allerdings bezeichnet Religion eine Vielzahl unterschiedlicher kultureller Phänomene, die menschliches Verhalten, Denken und Handeln prägen. Auch die Wertvorstellungen innerhalb einer Kultur können sich je nach Religion verändern.

Was kann ich unter Religion verstehen?
Diese nicht wissenschaftliche Definition zeigt dennoch das Unumstößliche: Religion beeinflusst das Leben der Menschen. Egal, ob Muslim, Jude oder Christ – sie alle leben mit einer bestimmten Einstellung. Sie alle zeichnet der Glaube an Werte und Normen aus, die ihre Kultur prägen. So sind muslimische Frauen dazu angehalten, sich zu verhüllen, Christen jedoch an die zehn Gebote gebunden, die ein gutes und gerechtes Leben definieren.

Die übernatürliche Existenz
Der Glaube steht in einer Religion im Mittelpunkt. Hier wird von Religion zu Religion dadurch unterschieden, an was der Mensch glaubt. Nicht immer, aber sehr oft, stehen hierbei eine oder auch mehrere übernatürliche Existenzen im Mittelpunkt: Der Schöpfer allen Seins, der, der über die Menschen wacht und die Bestimmung über das hat, was ihnen auf der Erde passiert und dem man sich gütig zeigen muss, damit man seine Gunst erlangt. Im Christentum beten die Menschen also zu Jesus Christus und über ihn zu Gott, in Abzweigungen diesem wie zum Beispiel dem Katholizismus zur Heiligen Maria. In anderen Religionen ist es Allah, zu dem gebetet wird oder Buddha, der mit Geschenken und Gebeten verehrt wird.

Mehr Gemeinsamkeiten als man denkt
So unterschiedlich Religionen auch sein können, viele haben doch einiges gemeinsam. Hier ist zum Beispiel zu nennen, dass bei der Verehrung der religionseigenen Gottheiten auf bestimmte Rituale zurückgegriffen wird, bei der die jeweiligen Symboliken einige Schnittmengen aufweisen. Hier sind sich beispielsweise das Judentum und das Christentum sehr ähnlich. Letztendlich aber liegt die größte Gemeinsamkeit von Religionen wohl darin, dass diese entstand, damit die Menschen etwas haben, aus dem sie lernen können, woher sie kommen. Religionen soll ihnen die Welt erklären, helfen, den richtigen Weg zu weisen in dieser Welt voll von Menschen, verschiedenen Ansichten und guten wie schlechten Möglichkeiten.

Glauben ist nicht gleich glauben
Nun gibt es auch Menschen, die keiner Religion angehören. Davon sind viele getauft und gehören rein formal einer Religion an. Auch zahlen viele von ihnen Kirchensteuer, obwohl sie eine Kirche schon lange nicht mehr betreten haben. Diese Menschen sind keine Atheisten, sondern messen einer Religion keinen hohen Wert bei. Trotzdem glauben sie, und zwar auf ihre eigene Art und Weise. Religion kann also auf die vielfältigste Weise gelebt und ausgelegt werden – und wahrscheinlich ist das der Grund, warum auf der Welt viele Kriege schon um Religion geführt wurden. Man sollte sich jedoch klar machen, dass der Glaube in jedem selbst liegt und dass jeder sein ganz eigenes Gebetshaus mit sich herum trägt. Glaube und Religion ist und bleibt eine Art Lifestyle und beginnt, sowie endet vor allen Dingen im Kopf.