Rheuma Therapie

Eine Rheuma Therapie muss immer auf mehreren Säule aufbauen, damir sie zu Erfolgen führt. Neben der medikamentösen Behandlung kommen auch Bewegungsübungen und eine psychotherapeutische Begleitung infrage.


Da die Ursachen rheumatischer Erkrankungen noch nicht ausreichend gründlich erforscht worden sind, kann eine Behandlung zwar die Symptome – vorrangig sind hier die Schmerzen Die Rheuma Therapie zielt vor allem darauf, Rheumapatienten schnellstmöglich ihre gewohnte Lebensqualität wiedererlangen zu lassen und ihnen möglichst ein Leben ohne größere Einschränkungen zu ermöglichen. Um dieses zu erreichen, gilt es, das Fortschreiten der Erkrankung so weit wie möglich hinauszuzögern. Das Ausschalten des krankhaften fehlgesteuerten Immunsystems, die Hemmung von Entzündungen und die Linderung der Schmerzen sorgen für eine allgemeine Verbesserung der Beweglichkeit und somit auch der Lebensqualität. Der Patient bleibt zwar nach wie vor Rheumatiker, doch leidet er weniger an den Symptomen der Krankheit oder bleibt sogar völlig frei von Beschwerden.

Verschiedene Stufen
Eine Therapie auf mehreren parallel ablaufenden Ebenen sorgt dafür, dass die Behandlung auf einem möglichst ganzheitlichen Fundament stattfindet.
Letztlich geht es darum, die Hauptsymptome – Schmerzen und die damit einhergehende Einschränkung des Bewegungsapparateszu lindern oder ganz auszuschalten.
Neben der Medikation ist Krankengymnastik ein wichtiger Bestandteil der Therapie. Ergotherapie, physikalische- und operative Therapie, psychotherapeutische Maßnahmen sowie Beratung und Unterstützung in unterschiedlichen Lebensbereichen sollen Hilfestellungen für die Patienten geben, mit der Erkrankung zurechtzukommen.
Da eine Therapie gänzlich auf die Art und den Schweregrad der rheumatischen Erkrankung abzustimmen ist, gilt es die Krankheit möglichst schnell und präzise zu diagnostizieren. Nur dadurch kann vermieden werden, dass eine unentdeckte Erkrankung sich unkontrolliert ausbreitet.

Behandlungsmaßnahmen
Von großer Bedeutung bei der Rheuma Therapie ist eine Anpassung der therapeutischen Maßnahmen an die individuellen Beschwerden und Ursachen einer Erkrankung. Aufgrund der Vielzahl unterschiedlichster Krankheitsbilder gibt es eine große Bandbreite möglicher Behandlungsmaßnahmen. Allein hinsichtlich der medikamentösen Therapie scheint die Auswahl an bestehenden Arzneimitteln nahezu unbegrenzt zu sein. Die Ursache hierfür liegt schlicht in dem Umstand, dass die Symptome rheumatischer Erkrankungen sehr vielfältig sind. Es besteht also die Notwendigkeit hinsichtlich der vielen verschiedenen Krankheitssymptome der Krankheit, gezielte Gegenmaßnahmen einzuleiten. Im Zentrum stehen hierbei vor allem Schmerzmittel und entzündungshemmende Medikamente.
Obwohl die medikamentöse Rheuma Therapie im Vordergrund steht, ist eine Kombination mit anderen Maßnahmen, welche der rheumatischen Erkrankung entgegenwirken, unumgänglich. Neben der Medikation können demnach – abhängig von der Art des Rheumas – auch verschiedene nichtmedikamentöse krankheitslindernde Therapiemaßnahmen eingeleitet werden. Zu nennen sind hier unter anderem Ergotherapie, Krankengymnastik oder gar operative Eingriffe.