Richtig auswendig lernen - diese Tricks führen Sie zum Erfolg

Wer richtig auswendig lernen möchte, sollte zunächst verstehen, wie das Gehirn arbeitet und mit welchen Mitteln man ihm auf die Sprünge helfen kann.


Taschenrechner, Handy und PC sind mittlerweile unentbehrliche Gedächtnisstützen in unserer Gesellschaft geworden. Dort lassen sich per Knopfdruck Formeln abrufen, Telefonnummern werden automatisch gewählt und alle wichtigen Daten sind auf der Festplatte gespeichert. Der Haken bei der Sache ist allerdings, dass wir mit der zunehmenden technologischen Leistung dieser Hilfsmittel mehr und mehr die Notwendigkeit und damit auch die Fähigkeit verlieren, das eigene Gedächtnis zu trainieren. Doch manchmal ist es trotzdem unerlässlich, Zahlenreihen, Gruppierungen und inhaltliche Zusammenhänge im Kopf zu behalten. Deshalb ist es nach wie vor wichtig, richtig auswendig lernen zu können.

 

 

Unser Gehirn arbeitet in Netzverbindungen

 

  • Der schlechteste Weg, sich etwas nachhaltig ins Gedächtnis einzuprägen, ist das stupide und vor allem lustlose einpauken von Zahlen oder Wörtern ohne einen inhaltlichen Zusammenhang herzustellen. Denn dann werden diese Informationen zum Einen nur kurzfristig vom Gehirn aufgenommen und lassen sich zum Anderen schwer wieder abrufen. Wer richtig auswendig lernen möchte, sollte sich also zunächst mit dem Inhalt der Information auseinandersetzen.

 

  • Vokabeln sollten beispielsweise so schnell wie möglich in Satzzusammenhänge gebracht oder mathematische Formeln in ihren Einzelheiten betrachtet und überlegt werden. Denn erst wenn der Sinn verstanden wurde, kann das Gehirn Inhalte optimal miteinander verknüpfen und somit den Zugang zu den einzelnen Informationen erleichtern. Auch wenn Sie einen Text oder eine Gedicht richtig auswendig lernen möchten, hilft die inhaltliche und vor allem emotionale Auseinandersetzung mit dem Thema.

 

 

 

Paula frisst blaue Trauben und Peter findet bunte Tauben

 

  • Bei manchen Stoffen, die zu lernen sind, ist es allerdings schwierig, sich logische und einfache Zusammenhänge einzuprägen. Hier ist die beste Hilfe zum richtigen Auswendiglernen der Einsatz einfacher Hilfsmittel, um die notwendigen Netzverbindungen im Gehirn herzustellen. Dies sind die altbewährten sogenannten Eselsbrücken.

 

  • Es fällt leichter, sich ein schwieriges Wort in einer fremden Sprache zu merken, indem man ein ähnlich klingendes aus der eignen Sprache gleichzeitig im Kopf behält, auch wenn dieses einen komplett andere Bedeutung hat.

 

  • Ähnliche Erfolge lassen sich damit erzielen, wenn die Anfangsbuchstaben einer Wortgruppe zu kleinen lustigen Sätzen verbunden werden, die sich im Idealfall auch noch reimen. Auch Zahlen lassen sich auf diese Art und Weise richtig auswendig lernen.