Rinderbraten marinieren: Rezepte

Rinderbraten marinieren - von klassisch bis exotisch.


Ein ganz besonderer Gaumenschmaus ist Rinderbraten. Vielfältig zubereitet, macht er jede Mahlzeit zu einem kulinarischen Höhepunkt. Ein exklusives und ausgefallenes Aroma bekommt der Braten jedoch erst durch das Rinderbraten marinieren.

Rinderbraten marinieren: so gehts
Eine klassische, norddeutsche Marinadenmischung besteht aus Buttermilch, Piment, Nelkenblättern und Rosmarin. Das Stück Braten wird dabei in einer Schüssel großzügig mit der Buttermilch bedeckt, dazu die angegebenen Gewürze geben und 24 Stunden durchziehen lassen. Wichtig: Das Fleisch nicht mit Salz würzen, da es sonst in der Milch austrocknet, sondern erst beim Anbraten. Eine weitere, exotischere Variante ist es, das Rindfleisch in einer Plastiktüte oder Bratschlauch mit Sojasauce, Honig und Korriander (zu jeweils gleichen Teilen) zu würzen. Da die einzelnen Zutaten einen starken Eigengeschmack mitbringen, genügt es, das Fleisch damit zu bestreichen. Alles am besten ebenfalls 24 Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen. Durch die Sojasauche benötigt man auch kein Salz beim Anbraten – ist aber Geschmackssache.

Es geht auch einfacher
Rinderbraten marinieren geht aber auch viel einfacher und kostengünstiger. Alles, was benötigt wird, sind circa zwei Liter Bier (am besten Schwarzbier), zwei Gemüsezwiebeln und Gewürze nach Gusto (es bieten sich Rosmarin, Nelken und Piment an). Alles kleinhacken und zusammen mit dem Bier in einer Schüssel einen halben Tag durchziehen lassen, danach aus der Marinade mit dem gleichen Teil Brühe eine Soße ansetzen. Schmeckt ausgesprochen lecker und kann ihre Gäste beeindrucken.

Rinderbraten marinieren ohne lästige Einwirkzeit – schnell und simpel!
Na ja, ganz ohne Würze kommt unser klassischer Braten auch nicht aus, jedoch kann man bei dieser puristischen Variante Einwirkzeit und längere Vorbereitungen vernachlässigen. Das Fleisch erst salzen, dann pfeffern und großzügig mit dem Lieblingssenf (kann ruhig mit den Händen geschehen) bestreichen. Soweit vorhanden Kücherkräuter kleinhacken und auf den Senf streuen, das gibt eine leckere Kruste. Ansonsten gilt, dass der Fantasie keine Grenzen beim Marinieren gesetzt sind, solange man die richtigen Mengenverhältnisse beachtet. Wer eine Vorliebe für Rotwein hat, der benutzt eben Wein und Brühe zum Marinieren, oder verwendet Kümmel. In der Not lieber einmal mehr probieren, gern auch roh (natürlich nicht Kiloweise). Und nun einfach ausprobieren, und seinen individuellen (Lieblings-) Rinderbraten marinieren.