Risikolebensversicherung

Die Risikoversicherung zahlt die vertraglich festgelegte Summe einer Risikolebensversicherung nur im Todesfall an die Hinterbliebenen aus. Was das bedeutet können sie hier nachlesen.


Bei der Risikolebensversicherung zahlt die Versicherung die vertraglich vereinbarte Summe nur im Todesfall des Versicherten aus. Das bedeutet, dass der Versicherte vor Ablauf des Vertrages sterben muss, damit es zur Auszahlung an die Hinterbliebenen kommt. Ansonsten sind die Beiträge verloren. Nach Vertragsablauf gibt es keine Auszahlung der angesparten Summe. Diese Art der Lebensversicherung eignet sich als private Altersvorsorge nur für diejenigen, die ihre Hinterbliebenen im Todesfall versorgt wissen möchten, nicht aber, um im Alter ein "Ruhekissen" in Form einer monatlichen Auszahlungssumme zu besitzen.

 

Zusatzvereinbarungen
Beide Versicherungsarten können je nach Vertragsgestaltung mit Zusatzversicherungen kombiniert werden. Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung beispielsweise, welche für Berufstätige als zusätzliche private Vorsorge sehr wichtig sein kann. Etwa jeder fünfte angestellte Arbeitnehmer muss wegen eines Unfalls oder einer Krankheit in den vorzeitigen Ruhestand gehen. Die gesetzliche Rentenversicherung ist in vielen Fällen jedoch so gering, dass nicht einmal genügend Geld für die Miete bleibt. Eine sehr gute Vorsorgemöglichkeit, um für diesen Ernstfall gewappnet zu sein, ist ein Kombi-Vertrag aus Risiko-Lebensversicherung mit zusätzlicher Berufsunfähigkeitsversicherung.

 

Berufsunfähigkeitsversicherung

Allerdings ist gerade bei der Berufsunfähigkeitsversicherung erhöhte Wachsamkeit wichtig. Nicht der günstige Preis sollte alleiniges Kriterium für einen Anbieter sein, vielmehr sollte in erster Linie auf das Kleingedruckte im Vertrag geachtet werden. "Augen auf", wenn eine Gesellschaft immens hohe Summen in ihre eigenen Niederlassungen investiert oder übermäßig viele Vertreter beschäftigt.

Die fondsgebundene Risikolebensversicherung
Bei der fondsgebundenen Risikolebensversicherung wird in Aktien und Rentenpapiere investiert. Dabei wird das Investmentgeschäft von der Versicherungsgesellschaft an eine Investmentgesellschaft weitergereicht. Die Beiträge des Versicherten werden in Fonds investiert, dessen Versicherungsschutz durch das Fondvermögen finanziert. Das Risiko ist bei dieser Versicherungsart für den Versicherten entsprechend höher, gleichzeitig steigen aber auch seine Renditechancen, nämlich dann, wenn sich die Fonds gut entwickeln. Im positiven Fall kann die Versicherungssumme sogar überstiegen werden. Die fondgebundene Risikolebensversicherung ist prädestiniert für lange Laufzeiten (über 15 Jahre), da sie von Kursschwankungen des Aktienmarktes abhängig ist. Hier kann ebenfalls ergänzend eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen werden.

 

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