Robin Wood - ,,die Rächer der Entlaubten\"

Die gewaltfreie Aktionsgemeinschaft von Robin Wood setzt sich in erster Linie für den Schutz und Erhalt von Waldflächen ein.


Wer an Organisation interessiert ist, in der man sich aktiv beteiligen und auch Einfluss auf die Politik der Gemeinschaft nehmen kann, ist bei „ROBIN WOOD - Gewaltfreie Aktionsgemeinschaft für Natur und Umwelt“ richtig. Der Verein moderner Rächer der Bäume und Wälder wurde 1982 gegründet, als sich eine Gruppe spontaner Umweltaktivisten von Greenpeace abspaltete, um sich in ihrer Arbeit besser auf das Thema Waldsterben und saurer Regen zu konzentrieren. Heute agiert die Organisation professioneller und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Themen Tropenwald, Wald, Verkehr und Energie.

Organisation und Verwaltung
Robin Wood ist offiziell als gemeinnütziger Verein in Deutschland anerkannt. Die Mitglieder teilen sich in stimmberechtigte ehrenamtliche Mitglieder, die in mittlerweile 18 Regionalgruppen organisiert sind, und Fördermitglieder. Außerdem gibt es einige Festangestellte, die in der Bundesgeschäftsstelle, der Pressestelle und in den Fachreferaten arbeiten. Die stimmungsberechtigten Mitglieder können aktiv über die zukünftige Politik und über die Aktivitäten bestimmen. Dazu bestimmt jede Regionalgruppe Vertreter für die Delegiertenversammlung, die sich mehrmals im Jahr über die Vereinspolitik und -ziele berät. Die Finanzierung erfolgt über die Mitgliedsbeiträge und Spenden, wodurch eine Unabhängigkeit des Vereins garantiert wird.

Die Arbeit Robin Woods
Die typische Arbeitsform des Vereins, ist die der direkten, gewaltfreien Aktion. Das heißt, dass abgesehen von der bloßen trockenen Informierung der Menschen, spektakuläre und eindrucksvolle Kampagnen und Aktionen durchgeführt werden, um die Aufmerksamkeit auf die Thematik zu lenken. Beispielsweise das Erklettern und Besetzen von Gebäuden oder Bäumen gehören dazu. Natürlich gehört auch Umweltbildung an Schulen und bei öffentlichen Veranstaltungen zu den wichtigen Arbeiten der Robin Woodler. Dabei wird mit Informationsständen, Transparenten, Vorträgen und Veröffentlichungen gearbeitet. Diese werden in der Regel von den ehrenamtlichen Mitgliedern übernommen, die sich auf die Vorarbeit der Fachreferenten und Fachgruppen stützen.

Publikationen
Es findet eine kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit über die Pressestelle statt, die über aktuelle Aktionen und Ereignisse der Vereins informiert. Unterstützend dazu gibt es einen monatlichen email-newsletter, den man abonnieren kann. Dazu erscheint außerdem das Robin Wood Magazin vier Mal im Jahr. Die Themen drehen sich um Umweltschutz und Ökologie auf den Bereichen Wald, Tropenwald, Energie und Verkehr, sowie über die Vereinstätigkeiten. Diese kann ebenfalls abonniert oder als Einzelausgaben angefordert werde.