Rosen beschneiden

Rosen sind, so sagt man, die Königinnen unter den Blumen. Denken Sie daran, wenn Sie nächstes mal Ihre Rosen beschneiden.


Ist das Blühen vorbei, steht das Rosen beschneiden an. Doch jede Rose sollte anders gekürzt und gepflegt werden. Hier haben wir für Sie die richtige Anleitung, wie Sie Ihre Rose ins richtige Licht kürzen und sich auch nächste Saison wieder daran erfreuen können.

Strauch- und Beetrosen
Diese Art von Rosen blüht an einjährigen Trieben. Kräftige Ruten dürfen hier jedes Jahr um ein Drittel oder bis zur Hälfte eingekürzt werden. Dünnere Zweige werden zusätzlich entfernt. Ist die Pflanze schon einige Jahre alt, so können verholzte Triebe über dem Boden angesät werden, sodass die Verjüngung des gesamtes Stocks aus dem Wurzelwerk erfolgen kann. Einmalblühende Strauchrrosen sollten im Frühjahr nur leicht ausgelichtet werden und nach dem Sommer dann gekürzt werden. Andernfalls würde man viele Blütenknospen verlieren.

Kletterrosen
Hier steht das Rosen beschneiden nicht im Vordergrund. Kletterrosen werden gebogen und festgebunden. Dies erfolgt am besten für die Pflanze im waagerechten Zustand. Binden Sie die Zweige also nie senkrecht am Gitter fest. Im waagerechten Zustand können so am besten zahlreiche neue Knospen sprießen. Die Ruten einer Kletterrose werden meist fächerförmig am Pflanzengitter angeordnet. Haben Sie einen Stützpfeiler im Garten, um den die Rose rankeln soll, ordnen Sie die Ruten spiralförmig darum an.

Der Schnitt der Wurzeln
In einer bestimmten Saison, also zwischen Mitte Oktober und Ende März werden Rosen nur „wurzelnackt“ verkauft. Das heißt, dass sie noch nicht getopft wurden und sind daher um einiges günstiger zu haben, als schon getopfte Exemplare. Bei so einem Fall kürzen Sie die Wurzeln leicht und bringen Sie sie auf eine gleichmäßige Länge. Danach sollte die Rose rund 24 Stunden in einen Eimer voll Wasser gestellt werden, damit sie danach eingepflanzt werden kann.